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Die deutsch-togoischen Beziehungen 1960-1993

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Die deutsch-togoischen Beziehungen nach 1960 werden erstmals eingehend untersucht.In den 1880er Jahren errichtete das wilhelminische Kaiserreich ein »deutsches Schutzgebiet Togo«, das seinerzeit als »Musterkolonie« galt. Dieser Mythos wirkte auch lange nach dem Ende der deutschen Herrschaft 1914 bis in die 1980er Jahre fort. Welche Beziehungen die Bundesrepublik und Togo vor diesem Hintergrund nach 1945 aufbauten, war dennoch bislang kaum erforscht. Stefan Seefelder zeigt erstmals, wie Togo zum Experimentierfeld der Entwicklungshilfe und einer eigenständigen Außenpolitik der Bundesrepublik im Globalen Süden wurde. Anhand zahlreicher Akten aus deutschen, togoischen und ghanaischen Archiven bietet der Autor einen fundierten Einblick in den deutsch-togoischen Austausch von der Unabhängigkeit 1960 bis zur Einstellung der diplomatischen Beziehungen 1993. Dabei werden sowohl die gemeinsamen politischen und wirtschaftlichen Interessen als auch die Herausforderungen und das Scheitern vieler Kooperationen deutlich. Fallstudien zur Entwicklungshilfe, zur Infrastruktur der Hauptstadt Lomé und zur Rolle Togos im Ost-West-Konflikt vertiefen das Verständnis für die vielschichtigen Dynamiken dieser Beziehungen.

Über den Autor / die Autorin

Stefan Seefelder, geb. 1991, studierte an der Freien Universität Berlin Geschichte, Germanistik und Sozial- und Kulturanthropologie. Als Doktorand Im Anschluss begann er am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung promovierte er an der Universität in Potsdam 2024.

Zusammenfassung

Die deutsch-togoischen Beziehungen nach 1960 werden erstmals eingehend untersucht.

In den 1880er Jahren errichtete das wilhelminische Kaiserreich ein »deutsches Schutzgebiet Togo«, das seinerzeit als »Musterkolonie« galt. Dieser Mythos wirkte auch lange nach dem Ende der deutschen Herrschaft 1914 bis in die 1980er Jahre fort. Welche Beziehungen die Bundesrepublik und Togo vor diesem Hintergrund nach 1945 aufbauten, war dennoch bislang kaum erforscht. Stefan Seefelder zeigt erstmals, wie Togo zum Experimentierfeld der Entwicklungshilfe und einer eigenständigen Außenpolitik der Bundesrepublik im Globalen Süden wurde. Anhand zahlreicher Akten aus deutschen, togoischen und ghanaischen Archiven bietet der Autor einen fundierten Einblick in den deutsch-togoischen Austausch von der Unabhängigkeit 1960 bis zur Einstellung der diplomatischen Beziehungen 1993. Dabei werden sowohl die gemeinsamen politischen und wirtschaftlichen Interessen als auch die Herausforderungen und das Scheitern vieler Kooperationen deutlich. Fallstudien zur Entwicklungshilfe, zur Infrastruktur der Hauptstadt Lomé und zur Rolle Togos im Ost-West-Konflikt vertiefen das Verständnis für die vielschichtigen Dynamiken dieser Beziehungen.

Produktdetails

Autoren Stefan Seefelder
Verlag Wallstein
 
Sprachen Deutsch
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 24.09.2025
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Kulturgeschichte
 
EAN 9783835359154
ISBN 978-3-8353-5915-4
Anzahl Seiten 384
Illustration 16 Abb.
Abmessung (Verpackung) 14.8 x 2.5 x 22.8 cm
Gewicht (Verpackung) 607 g
 
Serie Geschichte der Gegenwart > 39
Themen Globalisierung, Entwicklungshilfe, Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsgeschichte, Kalter Krieg, Postkolonialismus, Afrika, Ost-West-Konflikt, Togo, Westafrika, Wirtschaftsbeziehungen, auseinandersetzen, Globaler Süden, Westdeutschland, BRD, bis 1990, Globaler Süden / Entwicklungsländer, Schwellenländer, Hallstein-Doktrin
 

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