CHF 127.00

Die Märchen aus dem Nachlass Franz Xaver Schönwerths
Quellenkritik, Gattungstypologie, Überlieferungs- und Motivgeschichte

Deutsch · Fester Einband

Versand in der Regel in 4 bis 7 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

Verschiedene Märchen aus dem Nachlass Franz Xaver Schönwerths (1810-1886) wurden zwar bereits als Leseausgaben der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, eine grundlegende quellenkritische und gattungstypologische Untersuchung des Materials lag bis dato jedoch nicht vor und ist nun erstmals zugänglich. In ihrer Dissertation untersucht Silvie Lang aus literaturwissenschaftlicher Perspektive das Korpus in Hinblick auf seine Überlieferungs- und Motivgeschichte. Schönwerths Bemühen, Volksmärchen zu sammeln, zeugen nicht nur, so Jacob Grimm, von vergleichslosem Engagement in der Mitte des 19. Jahrhunderts, sondern geben auch Einblicke in die orale Tradition der Oberpfalz, in der Schönwerth vornehmlich sammelte und sammeln ließ. Neben exemplarischen Einzelanalysen von Varianten zu bekannten und unbekannten Erzähltypen liefert der Anhang diplomatische Transkriptionen zu 158 Märchen aus der Sammlung, die insgesamt rund 500 Märchen birgt. Der Schönwerth-Forschung sowie der Märchenforschung generell ist damit eine Grundlage für weiterführende Studien gegeben, stellt die Arbeit doch nicht nur eine wissenschaftliche Edition des Quellmaterials dar, sondern auch eine Bereicherung für das Verständnis des europäischen Volksmärchens.


Über den Autor / die Autorin










Silvie Lang
, Universität Kassel.


Zusammenfassung

Verschiedene Märchen aus dem Nachlass Franz Xaver Schönwerths (1810–1886) wurden zwar bereits als Leseausgaben der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, eine grundlegende quellenkritische und gattungstypologische Untersuchung des Materials lag bis dato jedoch nicht vor und ist nun erstmals zugänglich. In ihrer Dissertation untersucht Silvie Lang aus literaturwissenschaftlicher Perspektive das Korpus in Hinblick auf seine Überlieferungs- und Motivgeschichte. Schönwerths Bemühen, Volksmärchen zu sammeln, zeugen nicht nur, so Jacob Grimm, von vergleichslosem Engagement in der Mitte des 19. Jahrhunderts, sondern geben auch Einblicke in die orale Tradition der Oberpfalz, in der Schönwerth vornehmlich sammelte und sammeln ließ. Neben exemplarischen Einzelanalysen von Varianten zu bekannten und unbekannten Erzähltypen liefert der Anhang diplomatische Transkriptionen zu 158 Märchen aus der Sammlung, die insgesamt rund 500 Märchen birgt. Der Schönwerth-Forschung sowie der Märchenforschung generell ist damit eine Grundlage für weiterführende Studien gegeben, stellt die Arbeit doch nicht nur eine wissenschaftliche Edition des Quellmaterials dar, sondern auch eine Bereicherung für das Verständnis des europäischen Volksmärchens.

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.