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"mein lieber deutscher Horaz"
Der Briefwechsel zwischen Johann Wilhelm Ludwig Gleim und Karl Wilhelm Ramler. Zweiter Band | April 1752 - Februar 1758

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Beschreibung

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Der zweite Band des Briefwechsels umfasst die Zeit von April 1752 bis Februar 1758. Die Briefe zeigen einen verliebten und verlobten Gleim, der sich dann enttäuscht und verbittert aus der Affäre ziehen musste. In diese Zeit fällt auch die erste Bekanntschaft mit Lessing, die zu einer produktiven Zusammenarbeit beider führt. Ab August 1756 dokumentiert die Korrespondenz den Übergang von der aufblühenden Kulturlandschaft der früheren Friderizianischen Epoche zu den immer dunkler werdenden Erfahrungen des Siebenjährigen Krieges. Sie bezeugen Ramlers schnelle Bekehrung vom kosmopolitisch gesinnten Aufklärer zum preußischen Patrioten und Gleims Bekundung eines vehementen und umstrittenen Nationalismus in der lyrischen Gestalt eines Preußischen Grenadiers. Zuletzt bilden die Hochachtung, Liebe und Besorgnis beider für ihren Freund, den Dichter und Offizier Ewald von Kleist, ein fortwährendes Grundmotiv des Briefwechsels und begründen die tiefe Trauer, die dessen plötzlicher, viel zu früher Tod auslösen sollte.

Zusammenfassung

Der zweite Band des Briefwechsels umfasst die Zeit von April 1752 bis Februar 1758. Die Briefe zeigen einen verliebten und verlobten Gleim, der sich dann enttäuscht und verbittert aus der Affäre ziehen musste. In diese Zeit fällt auch die erste Bekanntschaft mit Lessing, die zu einer produktiven Zusammenarbeit beider führt. Ab August 1756 dokumentiert die Korrespondenz den Übergang von der aufblühenden Kulturlandschaft der früheren Friderizianischen Epoche zu den immer dunkler werdenden Erfahrungen des Siebenjährigen Krieges. Sie bezeugen Ramlers schnelle Bekehrung vom kosmopolitisch gesinnten Aufklärer zum preußischen Patrioten und Gleims Bekundung eines vehementen und umstrittenen Nationalismus in der lyrischen Gestalt eines Preußischen Grenadiers. Zuletzt bilden die Hochachtung, Liebe und Besorgnis beider für ihren Freund, den Dichter und Offizier Ewald von Kleist, ein fortwährendes Grundmotiv des Briefwechsels und begründen die tiefe Trauer, die dessen plötzlicher, viel zu früher Tod auslösen sollte.

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