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Der physiologische Bildungsroman im 19. Jahrhundert - Selbstformung, Leistungethik und organischer Wandel in Naturwissenschaft und Literatur

Deutsch · Fester Einband

Beschreibung

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Subjektkonzepte des 19. Jahrhunderts geraten durch die Konfrontation zwischen naturwissenschaftlichem Materialismus und bürgerlicher Leistungsethik in Aporien. Die vorliegende Studie vereint literatur-, kultur- und naturwissenschaftsgeschichtliche Perspektiven und demonstriert, daß sich die narrative Struktur des Bildungsromans und die ihr zugrunde liegende bürgerliche Ideologie der Selbstformung auch in naturwissenschaftlichen Schilderungen der Zeit wiederfinden, während umgekehrt der viktorianische Bildungsroman selbst durch naturwissenschaftliche Diskurse geprägt ist. Die physiologische Metaphorik des Bildungsprozesses die Auffassung vom Menschen als formbarem 'Material' kann von der Versöhnung des Individuums mit seiner Umwelt, aber auch von endgültiger Dissonanz erzählen. Behandelte Autor/innen sind neben deutschen und französischen Intertexten u.a.: Arnold, Bain, Carlyle, Carpenter, Darwin, Dickens, Eliot, Hardy, Huxley, James, Lankester, Lewes, Machen, Maudsley, Mill, Pater, Ruskin, Smiles, Spencer, Sully, Wells, Wilde.

Produktdetails

Autoren Anne-Julia Zwierlein
Verlag Universitätsverlag Winter
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.05.2009
 
EAN 9783825355746
ISBN 978-3-8253-5574-6
Seiten 416
Gewicht 882 g
Serie Anglistische Forschungen
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Sprach- und Literaturwissenschaft > Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Physiologie, Dickens, Charles, Materialismus, Selbstformung, Ruskin, John, Leistungsethik, Subjektkonzepte

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