CHF 29.80

Zwischen Herd und Hakenkreuz
Hilde Bonhage, Ehefrau, Mutter, Nationalsozialistin

Deutsch · Fester Einband

Versand in der Regel in 1 bis 3 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

Am Anfang steht ein frappierender Quellenfund: Briefe einer glühenden Nationalsozialistin, hunderte davon, aus der Feder der eigenen Grossmutter. Barbara Bonhage, jüngste Enkelin und NS-Historikerin, wusste kaum etwas von der Vergangenheit ihrer Oma Hilde (1907-1945). Sie entziffert die umfangreiche Korrespondenz und verfasst eine kritische Biografie der verblendeten, gebildeten Frau, die in leitender Funktion in der NS-Frauenschaft Propaganda betrieb und zur «Germanisierung» der besetzten, polnischen Gebiete beitrug. Einerseits veranschaulicht Bonhage am Beispiel Hildes die literarisch weit unterrepräsentierten Verbrechen der NS-Frauen an der 'Heimatfont' und im okkupierten Ausland. Andererseits wirft sie mit ihrem intimen Porträt der Ehefrau und Mutter, die uns mit ihren alltäglichen Sorgen und Nöten nur allzu vertraut erscheint, die so heikle wie wichtige Frage auf, was uns von dieser Frau unterscheidet und wie anfällig wir selbst für radikale Ideologien sind. Ein Buch, das - gerade in Zeiten bedenklicher gesellschaftlicher Entwicklungen - für uns alle von grosser Bedeutung ist.Bonhages Buch, 2021 im Selfpublishing veröffentlicht, erscheint im elfundzehn Verlag in aktualisierter, um ein Vorwort ergänzter Neuausgabe.

Zusammenfassung

Am Anfang steht ein frappierender Quellenfund: Briefe einer glühenden Nationalsozialistin, hunderte davon, aus der Feder der eigenen Grossmutter. Barbara Bonhage, jüngste Enkelin und NS-Historikerin, wusste kaum etwas von der Vergangenheit ihrer Oma Hilde (1907–1945). Sie entziffert die umfangreiche Korrespondenz und verfasst eine kritische Biografie der verblendeten, gebildeten Frau, die in leitender Funktion in der NS-Frauenschaft Propaganda betrieb und zur «Germanisierung» der besetzten, polnischen Gebiete beitrug.
Einerseits veranschaulicht Bonhage am Beispiel Hildes die literarisch weit unterrepräsentierten Verbrechen der NS-Frauen an der ‹Heimatfront› und im okkupierten Ausland. Andererseits wirft sie mit ihrem intimen Porträt der Ehefrau und Mutter, die uns mit ihren alltäglichen Sorgen und Nöten nur allzu vertraut erscheint, die so heikle wie wichtige Frage auf, was uns von dieser Frau unterscheidet und wie anfällig wir selbst für radikale Ideologien sind. Ein Buch, das – gerade in Zeiten bedenklicher gesellschaftlicher Entwicklungen – für uns alle von grosser Bedeutung ist.

Bonhages Buch, 2021 im Selfpublishing veröffentlicht, erscheint im elfundzehn Verlag in aktualisierter, um ein Vorwort ergänzter Neuausgabe.

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.