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Wie Sounddesign wirkt
Von der Psychoakustik zum auditiven Medien- und Produktdesign

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Beschreibung

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Das kompakte Fachbuch hilft, Sounddesign nicht nur als technische Aufgabe der Produktion, sondern als die Möglichkeit einer innovativen Tonspurgestaltung zum Video zu verstehen und umzusetzen. Grundlage hierfür sind die Erkenntnisse aus der psychoakustischen Forschung: Wie hört der Mensch, welche Rolle spielt dabei seine persönliche Hörhistorie und seine individuelle Hörpräferenz?Die Tongestaltung zu einem Bewegtbild ist eine Domäne der Praktiker:innen, in der die Wissenstradierung hauptsächlich in mündlicher Form erfolgt. In der Literatur finden sich daher nur sehr wenige Untersuchungen zu der Frage, warum der Tonkanal von den Rezipienten als adäquat zum Bildkanal und in der immersiven Wirkung als effizient empfunden wird.Was muss bei der auditiven Konzeption grundsätzlich beachtet werden? Warum erleben wir einige audiovisuelle Werke immersiver und in ihrer Wirkung mächtiger als andere?In einem Hörversuch wurde 240 Probanden jeweils ein Video über Kopfhörer in Stereo in einer Version (zwei unterschiedliche Filme, jeweils kombiniert mit einem von vier Audiotypen) vorgespielt. Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen die praktische Erkenntnis vieler professioneller Sounddesigner:innen, dass die Tonebene hinsichtlich ihrer immersiven Wirkung ein eigenes, sehr spezielles Kommunikationsmedium darstellt: Professionelle Sounddesigner:innen lösen sich in seinem gestalterischen Wirken vom Diktat der Bildebene und schafft etwas Neues, das mehr ist als die pure Addition der einzelnen Effekte von Ton und Bild.

Über den Autor / die Autorin

Prof. Dr. Maximilian Kock ist Professor für Audioproduktion in den Studiengängen Medienproduktion und Medientechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden. Gleichzeitig ist er im Verband Deutscher Tonmeister (vdt) als Leiter des Referats für Aus- und Weiterbildung tätig.

Zusammenfassung

Das kompakte Fachbuch hilft, Sounddesign nicht nur als technische Aufgabe der Produktion, sondern als die Möglichkeit einer innovativen Tonspurgestaltung zum Video zu verstehen und umzusetzen. Grundlage hierfür sind die Erkenntnisse aus der psychoakustischen Forschung: Wie hört der Mensch, welche Rolle spielt dabei seine persönliche Hörhistorie und seine individuelle Hörpräferenz?

Die Tongestaltung zu einem Bewegtbild ist eine Domäne der Praktiker:innen, in der die Wissenstradierung hauptsächlich in mündlicher Form erfolgt. In der Literatur finden sich daher nur sehr wenige Untersuchungen zu der Frage, warum der Tonkanal von den Rezipienten als adäquat zum Bildkanal und in der immersiven Wirkung als effizient empfunden wird.

Was muss bei der auditiven Konzeption grundsätzlich beachtet werden? Warum erleben wir einige audiovisuelle Werke immersiver und in ihrer Wirkung mächtiger als andere?

In einem Hörversuch wurde 240 Probanden jeweils ein Video über Kopfhörer in Stereo in einer Version (zwei unterschiedliche Filme, jeweils kombiniert mit einem von vier Audiotypen) vorgespielt. Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen die praktische Erkenntnis vieler professioneller Sounddesigner:innen, dass die Tonebene hinsichtlich ihrer immersiven Wirkung ein eigenes, sehr spezielles Kommunikationsmedium darstellt: Professionelle Sounddesigner:innen lösen sich in seinem gestalterischen Wirken vom Diktat der Bildebene und schafft etwas Neues, das mehr ist als die pure Addition der einzelnen Effekte von Ton und Bild.

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