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Leben und Determinismus
Lebensphilosophie und Wissenschaftstheorie bei Marcel Duchamp

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Duchamps Position als eine der Kunstgrössen des 20. Jahrhunderts ist längst gesichert. Trotzdem umgibt ihn noch immer eine enigmatische Aura. Dieser setzt das Buch philosophische und wissenschaftstheoretische Quellenstudien entgegen, die die intellektuellen, sprachlichen und motivischen Entstehungskontexte von Duchamps künstlerischen Praxis erschliessen.
Der Band bietet close readings der Werknotizen Duchamps und gleicht sie mit Schriften Henri Bergsons, Henri Poincarés und Gaston de Pawlowskis ab. So konkretisieren sich epistemische Motive, die es nahelegen, Duchamps Praxis als Verhältnisbestimmung von Freiheit, Zufall und Determinismus zu lesen. Die systematische Untersuchung der Lebensphilosophie Bergsons, seiner analytischen Begriffe temps und durée und der Übereinstimmungen zwischen Bergsons und Duchamps Sprache zeigt einen in der Forschung zu Duchamp weitestgehend übersehenen Kontext auf, der für seine künstlerische Arbeit von grosser Bedeutung war.

Über den Autor / die Autorin

Aurea Klarskov ist akademische Rätin auf Zeit im Arbeitsbereich Historische Bildwissenschaften/Kunstgeschichte der Universität Bielefeld (Profilbereich Kultur/Geschichte: Politik – Bild – Materialität).

Zusammenfassung

Duchamps Position als eine der Kunstgrössen des 20. Jahrhunderts ist längst gesichert. Trotzdem umgibt ihn noch immer eine enigmatische Aura. Dieser setzt das Buch philosophische und wissenschaftstheoretische Quellenstudien entgegen, die die intellektuellen, sprachlichen und motivischen Entstehungskontexte von Duchamps künstlerischer Praxis erschliessen. Der Band bietet close readings der Werknotizen Duchamps und gleicht sie mit Schriften Henri Bergsons, Henri Poincarés und Gaston de Pawlowskis ab. So konkretisieren sich epistemische Motive, die es nahelegen, Duchamps Praxis als Verhältnisbestimmung von Freiheit, Zufall und Determinismus zu lesen. Die systematische Untersuchung der Lebensphilosophie Bergsons, seiner analytischen Begriffe temps und durée und der Übereinstimmungen zwischen Bergsons und Duchamps Sprache zeigt einen in der Forschung zu Duchamp weitestgehend übersehenen Kontext auf, der für seine künstlerische Arbeit von grosser Bedeutung war.

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