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Ein Sonntag mit mir und Bier
Selbstporträt im Gastgarten

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Nicht einmal im Biergarten hat man eine Ruhe vor sich selbst!
Ein Dichter nimmt Platz für ein Porträt, in einem Biergarten irgendwo im Fränkischen. Vor der Kamera und aller Welt soll er Auskunft geben über sich und sein Leben, weil er das selbst angeblich am besten kann. Nach und nach verfällt er dem Rausch des Erzählens. Nicht frei von der Leber weg, denn der Regisseur (»Klappe! Text!«) weiß wiederum am besten, was er hören will. Schnell und unversehens wird aus der Selbstauskunft eine Selbstverteidigung gegen Ansprüche, Erwartungen und Zuschreibungen. Der Dichter setzt sich zur Wehr, gegen Steuerfahnder, Verleger und Kritiker, gegen den Platz, der ihm von anderen zugewiesen wird. Er durchmisst die Welt von Treuchtlingen bis nach Antananarivo, begegnet liebeskranken Dackeln und gutmütigen Yetis und taumelt durch die Ahnengalerie einer proletarischen Familiengeschichte. Es ist ein berührendes Selbstbildnis mit Augenzwinkern, ein urkomisches Lebensdokument aus dem Nachlass des großen Romanciers und Lyrikers, an dessen Ende ein nüchterner Befund steht: »Bin da, sage nichts.«

Über den Autor / die Autorin










LUDWIG FELS geboren 1946 in Treuchtlingen, Franken, gestorben 2021 in Wien, wo er seit den 1980er Jahren lebte. Zahlreiche Veröffentlichungen als Lyriker und Erzähler, daneben Arbeiten für Hörspiel und Theater. Mit Ro- manen wie
Ein Unding der Liebe
(1981) oder
Der Himmel war eine große Gegenwart
(1990) wurde Fels einem größeren Publikum bekannt und vielfach ausgezeichnet. Bei Jung und Jung erschienen zuletzt die Romane
Die Hottentottenwerft
(2015) und
Mondbeben
(2020) und postum eine Sammlung seiner Gedichte aus mehr als vier Jahrzehnten:
Mit mir hast du keine Chance
(2023).


Zusammenfassung

Nicht einmal im Biergarten hat man eine Ruhe vor sich selbst!

Ein Dichter nimmt Platz für ein Porträt, in einem Biergarten irgendwo im Fränkischen. Vor der Kamera und aller Welt soll er Auskunft geben über sich und sein Leben, weil er das selbst angeblich am besten kann. Nach und nach verfällt er dem Rausch des Erzählens. Nicht frei von der Leber weg, denn der Regisseur (»Klappe! Text!«) weiß wiederum am besten, was er hören will. Schnell und unversehens wird aus der Selbstauskunft eine Selbstverteidigung gegen Ansprüche, Erwartungen und Zuschreibungen. Der Dichter setzt sich zur Wehr, gegen Steuerfahnder, Verleger und Kritiker, gegen den Platz, der ihm von anderen zugewiesen wird. Er durchmisst die Welt von Treuchtlingen bis nach Antananarivo, begegnet liebeskranken Dackeln und gutmütigen Yetis und taumelt durch die Ahnengalerie einer proletarischen Familiengeschichte. Es ist ein berührendes Selbstbildnis mit Augenzwinkern, ein urkomisches Lebensdokument aus dem Nachlass des großen Romanciers und Lyrikers, an dessen Ende ein nüchterner Befund steht: »Bin da, sage nichts.«

Zusatztext

»Das posthume, sprachmächtige Zeugnis eines Unbestechlichen, der furiose Monolog eines Trunkenen, der immer durstig bleibt und über das Trinken und das Elend eines Dichterlebens philosophiert, über seine Heimat Franken und den Rest der Welt.«Natascha Wodin

Bericht

»Das posthume, sprachmächtige Zeugnis eines Unbestechlichen, der furiose Monolog eines Trunkenen, der immer durstig bleibt und über das Trinken und das Elend eines Dichterlebens philosophiert, über seine Heimat Franken und den Rest der Welt.« Natascha Wodin

Produktdetails

Autoren Ludwig Fels
Verlag Jung und Jung
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 23.01.2025
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
 
EAN 9783990274149
ISBN 978-3-99027-414-9
Anzahl Seiten 128
Abmessung (Verpackung) 12.7 x 1.5 x 19 cm
Gewicht (Verpackung) 186 g
 
Themen Bier, Porträt, Rausch, Franken, Autor, Proletariat, Selbstgespräch, Selbstbild, Autofiktion, Biergarten, Gastgarten, Arbeiterdichter
 

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