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Nicht anerkannte Staaten sind die schwarzen Flecken der internationalen Beziehungen und Ausdruck eines instabilen Gleichgewichts. Die meisten de-facto-Regime überleben als Provisorien mit eigenen Truppen, Gesetzen, Steuern, Schulen und Krankenhäusern. Die internationale Gemeinschaft verwaltet das Elend. Die einen setzen auf Blockade, die anderen auf friedliche Koexistenz. Die Zukunft der Quasi-Staaten besteht in Unabhängigkeit, Annexion, Reintegration oder einem Sonderstatus. Das Patt ist fragil, oft schwelt die Gewalt mit geringer Intensität, bis sie erneut hoch eskaliert: Zeit, die Quasi-Staaten aus dem Schatten herauszuholen. Der Südkaukasus, Nordirak, Syrien, die Ukraine und Moldawien illustrieren den Befund.
Über den Autor / die Autorin
Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder lehrt und forscht am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bonn.
Zusammenfassung
Nicht anerkannte Staaten sind die schwarzen Flecken der internationalen Beziehungen und Ausdruck eines instabilen Gleichgewichts. Die meisten de-facto-Regime überleben als Provisorien mit eigenen Truppen, Gesetzen, Steuern, Schulen und Krankenhäusern. Die internationale Gemeinschaft verwaltet das Elend. Die einen setzen auf Blockade, die anderen auf friedliche Koexistenz. Die Zukunft der Quasi-Staaten besteht in Unabhängigkeit, Annexion, Reintegration oder einem Sonderstatus. Das Patt ist fragil, oft schwelt die Gewalt mit geringer Intensität, bis sie erneut hoch eskaliert: Zeit, die Quasi-Staaten aus dem Schatten herauszuholen. Der Südkaukasus, Nordirak, Syrien, die Ukraine und Moldawien illustrieren den Befund.