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Klima
Eine Wahrnehmungsgeschichte

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Eva Horn nimmt das Klima in ihrer Imaginations- und Wissensgeschichte aus einer sinnlichen, kulturellen und historischen Perspektive in den Blick.
Was ist Klima? Wenn wir heutzutage über das Klima sprechen, tun wir dies vor allem aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive. Wir können Klima messen und berechnen, aber nicht unmittelbar erfahren. Bevor Klima als »durchschnittliches Wetter« definiert wurde, war das jedoch einmal ganz anders.
Eva Horn knüpft an ein scheinbar ad acta gelegtes Wissen über das Klima an und zeigt, welche enge Verbindung zwischen Kulturen und ihrem Klima einmal bestanden hat. Von Theorien über den Einfluss von Luft und Temperatur auf Körper und Seele über das Bild des »Luftmeers« bis zu den Phantasien »kontrollierter« Klimata: Unter Rückgriff auf Medizingeschichte, Philosophie, Kunst und Literatur entwirft Eva Horn eine große Imaginationsgeschichte des Klimas, die die Debatte um die Klimakrise neu begründen und unser atmosphärisches Sensorium schulen kann.
»All ihre Essays verbinden Wissenschaftsgeschichte mit Literatur und Kunst. Die politische Perspektive verliert sie dabei nie aus dem Blick. Ihr Schreiben ist politische Publizistik« aus der Begründung der Jury des Heinrich-Mann-Preises 2020

Über den Autor / die Autorin

Eva Horn ist Professorin für Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte am Institut für Germanistik der  Universität Wien. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit Fragen einer Kultur- und Literaturgeschichte der Natur und  mit dem Konzept des Anthropozäns. Sie ist Gründerin und Leiterin des Vienna Anthropocene Network und hat in den USA, Deutschland, der Schweiz und Österreich unterrichtet. Für ihre Bücher und Essays hat sie 2020 den Heinrich-Mann-Preis erhalten. Bei S. FISCHER ist zuletzt erschienen »Zukunft als Katastrophe« (2014).

Zusammenfassung

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Eva Horn nimmt das Klima in ihrer Imaginations- und Wissensgeschichte aus einer sinnlichen, kulturellen und historischen Perspektive in den Blick.
Was ist Klima? Wenn wir heutzutage über das Klima sprechen, tun wir dies vor allem aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive. Wir können Klima messen und berechnen, aber nicht unmittelbar erfahren. Bevor Klima als »durchschnittliches Wetter« definiert wurde, war das jedoch einmal ganz anders.
Eva Horn knüpft an ein scheinbar ad acta gelegtes Wissen über das Klima an und zeigt, welche enge Verbindung zwischen Kulturen und ihrem Klima einmal bestanden hat. Von Theorien über den Einfluss von Luft und Temperatur auf Körper und Seele über das Bild des »Luftmeers« bis zu den Phantasien »kontrollierter« Klimata: Unter Rückgriff auf Medizingeschichte, Philosophie, Kunst und Literatur entwirft Eva Horn eine große Imaginationsgeschichte des Klimas, die die Debatte um die Klimakrise neu begründen und unser atmosphärisches Sensorium schulen kann.
»All ihre Essays verbinden Wissenschaftsgeschichte mit Literatur und Kunst. Die politische Perspektive verliert sie dabei nie aus dem Blick. Ihr Schreiben ist politische Publizistik« aus der Begründung der Jury des Heinrich-Mann-Preises 2020

Zusatztext

Einst […] war das Verhältnis zur Witterung sinnlich und unmittelbar, berichtet Horn. Und folgert in ihrer brillanten Imaginationsgeschichte, dass es das nun wieder werden muss.

Bericht

Es ist ein gewaltiges, eindrucksvolles Panorama, das Eva Horn entfaltet Thomas Macho Forschung & Lehre 20250901

Produktdetails

Autoren Eva Horn
Verlag S. Fischer Verlag GmbH
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 30.10.2024
Thema Sachbuch > Natur, Technik > Naturwissenschaft
 
EAN 9783103974324
ISBN 978-3-10-397432-4
Anzahl Seiten 616
Illustration Mit 8 Seiten Tafelteil mit 8 farbigen Abbildungen; 24 s/w-Abbildungen
Abmessung (Verpackung) 13.3 x 4.7 x 20.8 cm
Gewicht (Verpackung) 712 g
 
Themen Umweltschutz, Klimawandel, Medientheorie, Welt, Wetter, Anthropozän, Meteorologie, William Turner, Wissenschaftsphilosophie und -theorie, James Turrell, Ideengeschichte, Geistesgeschichte, Luftverschmutzung, Humboldt, Phänomenologie, Hippokrates, Klimageschichte, Herder, Wissenschaftsgeschichte (Sozial- und Geisteswissenschaften), Der Tod in Venedig, Gaia, Metereologie, Latour, Brockes, Aisthesis, Klimatologie und Klimamodelle, ca. 500 bis ca. 1 v. Chr., eine Theorie des Klimas, Luftmeer, Kulturgeschichte des Klimas, Meteorologische Medizin, Klimatheorie, Klimadeterminismus, Luftkrankheiten, Klima-Wissen
 

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