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Bildung soll inklusiv sein - diese normative Forderung ist Gegenstand zahlreicher Debatten. Vor diesem Hintergrund zeichnet Carla Jana Svaton ethnographisch die Governance einer integrativen Volksschule in der Schweiz nach und folgt dazu den bildungs- und schulpolitischen Kontroversen sowie lokalen Übersetzungsprozessen einer aktuellen Bildungsreform. Dabei ergründet sie nicht nur pädagogisch-strukturelle Spannungsfelder und Ambivalenzen im Umgang mit schulischer Heterogenität: Die Studie zeigt auf, wie der emanzipatorische Anspruch einer Schule für alle in papierene Akteure wie Gesetze, Verordnungen, Leitfäden und Konzepte eingeschrieben wird - um so als »Skript der Besonderung« zum schulbürokratischen Gegenprogramm zu avancieren.
Über den Autor / die Autorin
Carla Jana Svaton (Dr. phil.), geb. 1985, lehrt und forscht an den Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Bern (Schweiz). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Beschreibung und Analyse sozialer Bildungsungleichheiten in der Schweiz und in Kolumbien.
Zusammenfassung
Bildung soll inklusiv sein – diese normative Forderung ist Gegenstand zahlreicher Debatten. Vor diesem Hintergrund zeichnet Carla Jana Svaton ethnographisch die Governance einer integrativen Volksschule in der Schweiz nach und folgt dazu den bildungs- und schulpolitischen Kontroversen sowie lokalen Übersetzungsprozessen einer aktuellen Bildungsreform. Dabei ergründet sie nicht nur pädagogisch-strukturelle Spannungsfelder und Ambivalenzen im Umgang mit schulischer Heterogenität: Die Studie zeigt auf, wie der emanzipatorische Anspruch einer Schule für alle in papierene Akteure wie Gesetze, Verordnungen, Leitfäden und Konzepte eingeschrieben wird – um so als »Skript der Besonderung« zum schulbürokratischen Gegenprogramm zu avancieren.
Zusatztext
Besprochen in:
www.fachportal-paedagogik.de, 8 (2025)
Bericht
Besprochen in:
www.fachportal-paedagogik.de, 8 (2025)