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Ist die Unterscheidung zwischen Religiösem und Säkularem - d. h. Säkularität - wirklich eine Eigenheit der westlichen Moderne, wie oft behauptet wird? Oder gibt es auch in vormodernen Gesellschaften Asiens vergleichbare Unterscheidungen? Dieser Band geht anhand von zehn Beispielen dieser Frage nach. Dabei wird deutlich, dass auch in der asiatischen Religionsgeschichte analoge binäre Unterscheidungen in verschiedenen kulturspezifischen Varianten nachweisbar sind. Diese wirken bis heute nach und begründen eine globale Vielfalt von Säkularitäten, die nicht einfach als Varianten eines europäischen Modells betrachtet werden können.
Über den Autor / die Autorin
Max Deeg ist Professor für Buddhist Studies an der Universität Cardiff.Oliver Freiberger ist Professor of Asian Studies and Religious Studies an der University of Texas at Austin.Dr. phil. Christoph Kleine ist Professor für Religionsgeschichte mit dem Schwerpunkt Buddhismus am Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig.Karénina Kollmar-Paulenz ist Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Bern.
Zusammenfassung
Ist die Unterscheidung zwischen Religiösem und Säkularem – d.h. Säkularität – wirklich eine Eigenheit der westlichen Moderne, wie oft behauptet wird? Oder gibt es auch in vormodernen Gesellschaften Asiens vergleichbare Unterscheidungen? Dieser Band geht anhand von zehn Beispielen dieser Frage nach. Dabei wird deutlich, dass auch in der asiatischen Religionsgeschichte analoge binäre Unterscheidungen in verschiedenen kulturspezifischen Varianten nachweisbar sind. Diese wirken bis heute nach und begründen eine globale Vielfalt von Säkularitäten, die nicht einfach als Varianten eines europäischen Modells betrachtet werden können.