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Judentum in Bewegung
Die Entstehung gleichgeschlechtlicher Elternschaft in Israel

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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In Israel, wo das orthodoxe Rabbinat historisch sanktionierten Einfluss auf die rechtlichen Definitionen von Ehe und Elternschaft hat, wirft gleichgeschlechtliche Elternschaft elementare Fragen auf, wie zum Beispiel, was Zugehörigkeit zum nationalen Kollektiv schafft, wer die Autorität hat, die Normen der Reproduktion zu definieren, und wo das orthodoxe Judentum beginnt und endet. Judentum in Bewegung behandelt diese Fragen aus einer transgenerationalen Perspektive, die darauf achtet, wie religiös informierte Regeln, Normen und Praktiken der Weitergabe von materiellem Besitz, Namen und gesellschaftlicher Zugehörigkeit angewendet und verändert werden. Lustenberger präsentiert eine detaillierte ethnographische Beschreibung des dynamischen Zusammenspiels zwischen Verwandtschaft, Religion und Staat und hinterfragt damit die allgemein verbreitete Annahme, dass gleichgeschlechtliche Elternschaft in einer radikal säkularen Sphäre existiert, die im krassen Gegensatz zum orthodoxen Judentumsteht. Sie nimmt gleichgeschlechtliche Elternschaft als Prisma, durch die sich die Gesellschaft als Ganzes widerspiegelt, um zu untersuchen wie sich gesellschaftliche Strukturen verändern und welche Flexibilität und Spielraum organisierte Religionen dabei aufweisen.

Über den Autor / die Autorin

Sibylle Lustenberger ist Forscherin und Dozentin für Sozialanthropologie an der Universität Fribourg, Schweiz.

Zusammenfassung

In Israel, wo das orthodoxe Rabbinat historisch sanktionierten Einfluss auf die rechtlichen Definitionen von Ehe und Elternschaft hat, wirft gleichgeschlechtliche Elternschaft elementare Fragen auf, wie zum Beispiel, was Zugehörigkeit zum nationalen Kollektiv schafft, wer die Autorität hat, die Normen der Reproduktion zu definieren, und wo das orthodoxe Judentum beginnt und endet. Judentum in Bewegung behandelt diese Fragen aus einer transgenerationalen Perspektive, die darauf achtet, wie religiös informierte Regeln, Normen und Praktiken der Weitergabe von materiellem Besitz, Namen und gesellschaftlicher Zugehörigkeit angewendet und verändert werden. Lustenberger präsentiert eine detaillierte ethnographische Beschreibung des dynamischen Zusammenspiels zwischen Verwandtschaft, Religion und Staat und hinterfragt damit die allgemein verbreitete Annahme, dass gleichgeschlechtliche Elternschaft in einer radikal säkularen Sphäre existiert, die im krassen Gegensatz zum orthodoxen Judentumsteht. Sie nimmt gleichgeschlechtliche Elternschaft als Prisma, durch die sich die Gesellschaft als Ganzes widerspiegelt, um zu untersuchen wie sich gesellschaftliche Strukturen verändern und welche Flexibilität und Spielraum organisierte Religionen dabei aufweisen.

Produktdetails

Autoren Sibylle Lustenberger, Lustenberger
Verlag Springer, Berlin
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 15.09.2023
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie > Sonstiges
 
EAN 9783031341298
ISBN 978-3-0-3134129-8
Anzahl Seiten 301
Illustration XVII, 301 S. 7 Abb., 4 Abb. in Farbe.
Abmessung (Verpackung) 14.8 x 21 cm
 
Themen Anthropologie, Judentum, Humanbiologie, B, Soziale Gruppen: religiöse Gemeinschaften, Philosophical Anthropology, Anthropology, Social Sciences, Judaism, Social Anthropology, Human biology, Sociocultural Anthropology, Religious Studies, general, Medical Anthropology, Social groups: religious groups and communities, Anthropology of Religion, Anthropological Theory
 

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