Beschreibung
Produktdetails
| Autoren | Claire Alexander |
| Mitarbeit | Stefanie Retterbush (Übersetzung) |
| Verlag | Goldmann |
| Inhalt | Buch |
| Produktform | Taschenbuch |
| Erscheinungsdatum | 14.04.2023 |
| Thema |
Belletristik |
| EAN | 9783442494330 |
| ISBN | 978-3-442-49433-0 |
| Anzahl Seiten | 448 |
| Abmessung (Verpackung) | 13.7 x 20.7 x 3.9 cm |
| Gewicht (Verpackung) | 529 g |
| Originaltitel | Meredith, Alone |
| Themen |
Freundschaft |
Kundenrezensionen
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Es hat mich sehr berührt
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Meredith hat seit über 1.200 Tagen ihr Haus nicht mehr verlassen. Keinen Schritt macht sie aus der Tür. Alles was sie fürs Leben braucht, lässt sie liefern. Arbeiten kann sie sehr gut von zuhause aus. Außerdem kommt ihre Freundin regelmäßig vorbei.
Dann kommt Tom, er arbeiten beim Verein "Helfende Hände". Und je öfter Tom vorbei kommt, umso mehr merkt Meredith, daß ihr doch was fehlt.
Meine Meinung:
Das Cover ist jetzt nicht so ansprechend, ich finde es sehr unruhig, aber die Grundidee des Romans hat mich sehr neugierig gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Eine sehr berührende, bewegende Geschichte, die mich ganz wunderbar unterhalten hat.
Es beginnt mit dem Prolog, der quasi Tag eins entspricht und macht dann einen Sprung zu Tag 1.214. Wir lernen Meredith kennen und Tom, aber auch viele andere Personen, mit denen Meredith mehr oder weniger zu tun hat, dazu gehört dann auch eine neue Bekannte, die zusammen mit Meredith und vielen anderen in einem Online-Forum unterwegs ist. Während es immer mehr Tage werden erfahren wir nebenbei viel über die Kindheit und auch etwas nähere Vergangenheit von Meredith, aber auch viel über ihre Familie und Freunde. Alles in allem jetzt keine super spannende, aber dafür umso berührendere Geschichte, die moch sehr gut unterhalten konnte.
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Intensiver und zutiefst berührender Roman
Der Goldmann Verlag hat den neuen Roman "Und morgen ein neuer Tag" der britischen Autorin Claire Alexander veröffentlicht.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 39-jährige Meredith Maggs, die ihr Haus in Glasgow seit 1214 Tagen nicht mehr verlassen hat. Diese Aussage machte mich sofort betroffen, da ich ahnte, dass sich dahinter ein schweres Trauma verbergen muss.
Meredith Maggs hat sich gut eingerichtet in ihrer Isolation. Sie lebt in Gesellschaft ihres Katers Fred und arbeitet als Texterin von zu Hause aus. Ihre einzige Besucherin ist ihre beste Freundin Sadie mit ihren Kindern James und Matilda . Meredith kocht und backt gern und vertreibt sich die Zeit mit Lesen und dem Legen komplizierter Puzzles. Lieferdienste sorgen dafür, dass es ihr an nichts mangelt. Einmal wöchentlich kommuniziert sie online mit ihrer Therapeutin Diane. Die Mutter und ihre Schwester Fee hat sie seit Jahren nicht mehr gesehen. Eines Tages steht Tom McDermott vom Freundesverein Helfende Hände vor ihrer Tür und besucht sie von nun an regelmäßig, um ihr zuzuhören, mit ihr zu reden oder gemeinsam zu essen. Als Meredith in einem Internetforum Celeste kennenlernt und auch ihre Schwester Fee sich wieder bei ihr meldet, wird sie vor neue Herausforderungen gestellt ....
Die Handlung springt von der Gegenwart mit den tagebuchartigen Aufzeichnungen über die Dauer von 10 Monaten immer wieder in Merediths Vergangenheit. Nach und nach werden die zurückliegenden Erlebnisse der jungen Frau aufgeblättert, und wir erfahren, wie es zu ihrer ungewöhnlichen Lebenssituation gekommen ist. Die Rückblicke in Merediths schwierige Kindheit sind schockierend und offenbaren das lieblose und egoistische Verhalten der alkoholkranken Mutter, die ihre Töchter vernachlässigte.
Das Buch ist in ruhigem und schönem Sprachstil - stellenweise auch mit viel Humor - geschrieben und liest sich sehr flüssig. Nicht nur die sympathische Meredith, auch sämtliche Nebenfiguren sind äußerst authentisch und bildhaft skizziert.
Merediths hoffnungsvolle Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sie hat mich gefesselt, schockiert und zutiefst berührt. Sie ist absolut kitschfrei, warmherzig und mit viel Empathie erzählt. Die Autorin behandelt die Themen Gewalt, Depressionen, Panikattacken und Ängste sehr sensibel und bringt dem Leser die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin nahe. Es ist auch ein Roman über die Kraft der Freundschaft, Liebe zwischen Schwestern, Vergangenheitsbewältigung, Hoffnung und Mut.
Ich habe Meredith gern auf ihrem Weg begleitet, mit ihr gelitten, mich über ihre Erfolge gefreut und war traurig über ihre Misserfolge.
Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen Roman, der mich zutiefst berührt hat und noch lange beschäftigen wird!
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Soooo schön!
Ich hab es so sehr geliebt. Von Anfang an ist es so spannend, weil man unbedingt wissen will, was vor 1.214 Tagen passiert ist – und auch dann noch, wenn man es schon weiß.
Die Geschichte wird hauptsächlich im Präsens erzählt, es gibt aber auch zahlreiche Flashbacks aus Merediths Kindheit, ihrer Zeit mit Gavin und auch aus der des Traumas, die allesamt im Präteritum geschrieben wurden. Durch diesen Stil und die großartige Protagonistin wirkte das Ganze so echt, als würde man das Tagebuch einer realen Person lesen. Anzahl und Platzierung dieser Zeitsprünge waren genau richtig.
Merediths Geschichte (und auch die von Tom) ist wahnsinnig berührend. In jeder Szene hab ich mit ihr mitgefiebert, mitgefühlt, mitgelitten – und ihr wisst ja, ich reagiere allergisch auf Kitsch, es gab also keinen. Es war absolut authentisch und wenn man selbst mit sozialen Ängsten und Depressionen zu tun hat, kann man sich einfach so unfassbar gut mit ihr identifizieren. Ich kann euch das Buch nur wärmstens empfehlen.
Ich finde übrigens, die Geschichte würde sich richtig gut als Serie machen. -
1.214 Tage
Meredith war seit mehr als drei Jahren das Haus nicht mehr außerhalb ihres Hauses. Warum, darüber spricht sie grundsätzlich nicht, es ist doch alles in Ordnung. Sie geht einer geregelten Arbeit nach, zuhause, sie kocht und bekommt Besuch von ihrer besten Freundin, zuhause ...
Dann kommt Tom in ihr Leben und sie muss ehrlich zu sich selbst sein, so toll ist ihr Leben nicht. Sie beginnt sich zu öffnen ...
Ich heiße Meredith Maggs und habe das Haus seit 1.214 Tagen nicht mehr verlassen.
So beginnt mehr oder weniger das Buch. Mich sprach der Klappentext sehr an und ich war neugierig auf die Geschichte, vor allem auf das "Warum".
Mich hatte die Story von Beginn an fesseln können, Meredith war mir sehr sympathisch und nach und nach wird ihr Geheimnis gelüftet.
Die Geschichte hat immer wieder Rückblicke, die für ein besseres Verständnis sorgen und alles viel spannender machen.
Ich habe Meredith sehr gerne begleitet, fand die Story richtig gut und kann das Buch nur empfehlen.
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