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Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620)
Kritische Auswahledition, Band 2: Kurpfalz I (1556-1583)

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Beiträge zur Entstehungsgeschichte der Moderne

Im Südwesten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation bildeten sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts drei konkurrierende Modelle der Reformation heraus: ein lutherisches in Württemberg, ein reformiertes in der Kurpfalz und ein »oberdeutsches« mit dem Zentrum Straßburg. Diese konfessionellen Ausprägungen grenzten sich voneinander ab und gerieten so in fruchtbare Auseinandersetzung. Im Briefwechsel der beteiligten Theologen fanden diese mannigfaltigen Niederschlag.
Der zweite Band der Edition bietet eine Auswahl kritisch edierter Briefe kurpfälzischer Theologen aus den Jahren 1556 bis 1583. Anschaulich werden die Einführung der Reformation durch Kurfürst Ottheinrich seit 1556, der Übergang der Kurpfalz zum reformierten Protestantismus unter Kurfürst Friedrich III. und die Konflikte, die sich daraus mit dem benachbarten lutherischen Herzogtum Württemberg ergaben. Die letzten Briefe illustrieren die mit zahlreichen Umwälzungen verbundene Rückkehr zum Luthertum unter Friedrichs Sohn Ludwig VI. seit 1576.

  • Briefe als besondere Quellen historischer Erkenntnis
  • Unmittelbare Einblicke in Motive, Hintergründe und Mechanismen der Konfessionsbildung im Protestantismus
  • Der Südwesten des Reichs und die europäische Reformationsgeschichte

Zusammenfassung

Beiträge zur Entstehungsgeschichte der Moderne


Im Südwesten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation bildeten sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts drei konkurrierende Modelle der Reformation heraus: ein lutherisches in Württemberg, ein reformiertes in der Kurpfalz und ein »oberdeutsches« mit dem Zentrum Straßburg. Diese konfessionellen Ausprägungen grenzten sich voneinander ab und gerieten so in fruchtbare Auseinandersetzung. Im Briefwechsel der beteiligten Theologen fanden diese mannigfaltigen Niederschlag.

Der zweite Band der Edition bietet eine Auswahl kritisch edierter Briefe kurpfälzischer Theologen aus den Jahren 1556 bis 1583. Anschaulich werden die Einführung der Reformation durch Kurfürst Ottheinrich seit 1556, der Übergang der Kurpfalz zum reformierten Protestantismus unter Kurfürst Friedrich III. und die Konflikte, die sich daraus mit dem benachbarten lutherischen Herzogtum Württemberg ergaben. Die letzten Briefe illustrieren die mit zahlreichen Umwälzungen verbundene Rückkehr zum Luthertum unter Friedrichs Sohn Ludwig VI. seit 1576.


  • Briefe als besondere Quellen historischer Erkenntnis
  • Unmittelbare Einblicke in Motive, Hintergründe und Mechanismen der Konfessionsbildung im Protestantismus
  • Der Südwesten des Reichs und die europäische Reformationsgeschichte

Produktdetails

Mitarbeit Christoph Strohm (Herausgeber)
Verlag Gütersloher Verlagshaus
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 17.11.2022
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Neuzeit bis 1918
 
EAN 9783579059822
ISBN 978-3-579-05982-2
Anzahl Seiten 872
Abmessung (Verpackung) 17.2 x 24.2 x 6.1 cm
Gewicht (Verpackung) 1’518 g
 
Serie Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte > 99
Themen Calvinismus, Martin Luther, Calvinisten, Reformierte und presbyterianischen Kirchen, Lutherische Kirchen, Konfessionalisierung, Johannes Calvin, Luthertum, Reformation in Europa, Abendmahlsstreit, Reformation und Staat, Reformation und Recht
 

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