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Es ist eine der besten Kunstgeschichten der letzten Jahre: Der in Basel in ärmliche Verhältnisse geborene Luigi Pericle (1916-2001) erfand unter dem Künstlernamen Giovannetti mit der Comicfigur Max das Murmeltier einen weltweiten Bestseller und brachte es als Illustrator zu Reichtum und Ruhm. Darauf übersiedelte er nach Ascona und widmete sich fortan der Malerei. Auch als Künstler fand er schnell grosse internationale Beachtung - zog sich aufgrund seiner Skepsis gegenüber dem Kunstbetrieb jedoch bald zurück, beendete die Ausstellungstätigkeit und malte für sich allein weiter.
Völlig unerwartet wurde jüngst das künstlerische Werk Luigi Pericles in Ascona wiederentdeckt - und stiess sofort auf grosse Resonanz in Form von Ausstellungen und Zeitungsartikeln. Dieses Buch - das anlässlich einer grossen Ausstellung im MASI Museo d'arte della Svizzera italiana in Lugano erscheint - setzt sich nun erstmals in deutscher Sprache mit diesem aussergewöhnlich vielschichtigen und enigmatischen uvre auseinander. Es zeigt Pericles Werk vor dem Hintergrund seiner Auseinandersetzung mit Spiritualität und der Philosophie des Zen sowie seiner Erforschung der Kalligrafie und den Traditionen der Abstraktion.
Über den Autor / die Autorin
Carole Haensler
ist die Direktorin des Museums Villa dei Cedri in Bellinzona.
Tobia Bezzola
ist seit 2018 Direktor des MASI Museo d'arte della Svizzera Intaliana in Lugano. Davor war er 2013–2017 Direktor des Museum Folkwang in Essen.
Greta
und
Andrea Biasca-Caroni
leiten das Archivio Luigi Pericle in Ascona.
Andreas Kilcher
ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich.
Michele Tavola
ist Kurator an den Gallerie dell’Accademia di Venezia.
Zusammenfassung
A new exploration of Swiss artist Luigi Pericle’s work in painting and of his engagement with the spiritual environment and tradition of Monte Verità