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Die Bildhauerin und das Kind
Die wunderbare Rettung eines kleinen jüdischen Mädchens durch Hedwig Wittekind

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Petra Bonavita legt mit «Die Bildhauerin und das Kind» ein Buch vor, das sowohl die Rettungsgeschichte eines kleinen jüdischen Mädchens in der Zeit des Nationalsozialismus als auch die Biografie seiner Retterin, der Bildhauerin Hedwig Wittekind, ist. Die Arbeit fußt auf dem Fund von Briefen, Dokumenten, Fotoalben und nicht zuletzt auf den im Sommer 1945 verfassten, vor Kurzem eher zufällig aufgetauchten Erinnerungen Wittekinds an zwei Jahre mehr oder weniger verstecktem Leben im hessischen Büdingen.Hedwig Wittekind ist 1896 geboren, wächst in einem konservativen Umfeld mit Hang zum Bildungsbürgertum auf. Sie verlässt im Alter von zwanzig Jahren das Elternhaus, um an der Großherzoglichen Sächsischen Hochschule (später Bauhaus Weimar) Bildhauerei zu studieren. Anschließend geht sie nach Berlin und arbeitet dort im gleichen Atelierhaus wie Käthe Kollwitz. An drei Ausstellungen u.a. der Berliner Secession und der Akademie der Künste nimmt sie mit plastischen Arbeiten teil.Nachdem ein alter Bekannter aus den zwanziger Jahren, der der KPD nahesteht, Kontakt zu ihr aufgenommen hat, entwickelt Wittekind 1942 die Bereitschaft, einem jüdischen Ehepaar und dessen dreijähriger Tochter beim Untertauchen zu helfen. Wittekind stellt ihre Berliner Atelierwohnung zur Verfügung, in der das Ehepaar von Mitgliedern der Widerstandsorganisation um Saefkow-Bästlein-Jacob versorgt wird. Das Kind nimmt die Bildhauerin mit nach Büdingen, wo Wittekinds elterliche Familie lebt, und es kann dort mit knapper Not vor Bomben und Verfolgung geschützt werden.Abgerundet wird das Buch durch eine bislang einmalige Fotostrecke von den noch vorhandenen plastischen Werken Wittekinds.

Zusammenfassung

Petra Bonavita legt mit «Die Bildhauerin und das Kind» ein Buch vor, das sowohl die Rettungsgeschichte eines kleinen jüdischen Mädchens in der Zeit des Nationalsozialismus als auch die Biografie seiner Retterin, der Bildhauerin Hedwig Wittekind, ist. Die Arbeit fußt auf dem Fund von Briefen, Dokumenten, Fotoalben und nicht zuletzt auf den im Sommer 1945 verfassten, vor Kurzem eher zufällig aufgetauchten Erinnerungen Wittekinds an zwei Jahre mehr oder weniger verstecktem Leben im hessischen Büdingen.
Hedwig Wittekind ist 1896 geboren, wächst in einem konservativen Umfeld mit Hang zum Bildungsbürgertum auf. Sie verlässt im Alter von zwanzig Jahren das Elternhaus, um an der Großherzoglichen Sächsischen Hochschule (später Bauhaus Weimar) Bildhauerei zu studieren. Anschließend geht sie nach Berlin und arbeitet dort im gleichen Atelierhaus wie Käthe Kollwitz. An drei Ausstellungen u.a. der Berliner Secession und der Akademie der Künste nimmt sie mit plastischen Arbeiten teil.
Nachdem ein alter Bekannter aus den zwanziger Jahren, der der KPD nahesteht, Kontakt zu ihr aufgenommen hat, entwickelt Wittekind 1942 die Bereitschaft, einem jüdischen Ehepaar und dessen dreijähriger Tochter beim Untertauchen zu helfen. Wittekind stellt ihre Berliner Atelierwohnung zur Verfügung, in der das Ehepaar von Mitgliedern der Widerstandsorganisation um Saefkow-Bästlein-Jacob versorgt wird. Das Kind nimmt die Bildhauerin mit nach Büdingen, wo Wittekinds elterliche Familie lebt, und es kann dort mit knapper Not vor Bomben und Verfolgung geschützt werden.
Abgerundet wird das Buch durch eine bislang einmalige Fotostrecke von den noch vorhandenen plastischen Werken Wittekinds.

Produktdetails

Autoren Petra Bonavita
Verlag Schmetterling Verlag
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.04.2021
Thema Sachbuch > Geschichte > 20. Jahrhundert (bis 1945)
Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > 20. Jahrhundert (bis 1945)
 
EAN 9783896570468
ISBN 978-3-89657-046-8
Anzahl Seiten 184
Abmessung (Verpackung) 15.6 x 1.1 x 21.4 cm
Gewicht (Verpackung) 388 g
 
Themen Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Bildhauerei, Geschichte Deutschlands, NSDAP, käthe kollwitz, Büdingen, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950)
 

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