vergriffen

Der vernachlässigte General?
Das Clausewitz-Bild in der DDR

Deutsch · Taschenbuch

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»Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln«, lautet der vielzitierte Satz des Philosophen und preußischen Generals Carl von Clausewitz aus seinem Buch »Vom Kriege« (1832). Auch in der DDR wurden Clausewitz und sein Werk teilweise äußerst kontrovers diskutiert: Das Spektrum reichte von kompromissloser Ablehnung über abwartendes Taktieren bis hin zu huldvoller Anbetung.Andrée Türpe beschäftigt sich seit den 1970er Jahren mit Clausewitz und zeichnet ein detailliertes Bild davon, welcher Platz dem preußischen Militärtheoretiker zu welchem Zeitpunkt im DDR-Geschichtsbild zugewiesen wurde. Mittels Quellenanalyse, intensiver Literaturrecherche bis hin zu Interviews mit Zeitzeugen werden die verschiedenen Facetten des Clausewitz-Bildes in der politischen, militärischen und publizistischen Rezeption in der DDR dargestellt.

Über den Autor / die Autorin

Jahrgang 1949, Abitur mit Berufsausbildung (Diesellokschlosser), Wehrdienst bei der NVA, 1970 bis 1975 Philosophiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin, anschließend Lehr- und Forschungstätigkeit, Promotion und Habilitation (Dr. sc.) zu Carl von Clausewitz, zahlreiche Publikationen, 1988/89 Lehrverbot aus politischen Gründen, Versetzung an den Zentralen Arbeitskreis Friedensforschung, positive Evaluierung durch den Wissenschaftsrat, Gründungsmitglied und Direktor des Instituts für Friedens- und Konfliktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin bis zu dessen Schließung durch Senatsentscheidung, Herausgeber und Redakteur des »Humboldt-Journal zur Friedensforschung«, 1993 Unternehmensgründung, Arbeit in der freien Wirtschaft. Andrée Türpe war Clausewitz-Preisträger der Stadt Burg 2017.

Zusammenfassung

»Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln«, lautet der vielzitierte Satz des Philosophen und preußischen Generals Carl von Clausewitz aus seinem Buch »Vom Kriege« (1832). Auch in der DDR wurden Clausewitz und sein Werk teilweise äußerst kontrovers diskutiert: Das Spektrum reichte von kompromissloser Ablehnung über abwartendes Taktieren bis hin zu huldvoller Anbetung.
Andrée Türpe beschäftigt sich seit den 1970er Jahren mit Clausewitz und zeichnet ein detailliertes Bild davon, welcher Platz dem preußischen Militärtheoretiker zu welchem Zeitpunkt im DDR-Geschichtsbild zugewiesen wurde. Mittels Quellenanalyse, intensiver Literaturrecherche bis hin zu Interviews mit Zeitzeugen werden die verschiedenen Facetten des Clausewitz-Bildes in der politischen, militärischen und publizistischen Rezeption in der DDR dargestellt.

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