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Eingewanderte Wörter
Von Anorak bis Zombie

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Sprachwandel ist kein Phänomen der Neuzeit. Seit Jahrhunderten nehmen wir immer wieder Wörter ins Deutsche auf. Schon nach kurzer Zeit ist deren Herkunft aber so gründlich verschleiert, dass wir überzeugt sind, sie seien schon immer Teil unserer Muttersprache gewesen. Und nein, hiermit sind keine umstrittenen Anglizismen gemeint. Ständig nutzen wir Aus-drücke, die z. B. aus dem Grönländischen (Anorak), aus dem Ungarischen (Tollpatsch), aus dem Rätoromanischen (Gletscher) oder dem längst ausgestorbenen karibischen Taino (Hängematte) entlehnt sind. Diese Wortmigranten sind meist nicht auf direktem Weg ins Deutsche eingewandert, sondern haben oft lange Zwischenstationen anderswo gemacht. Schon dabei hatte sich ihre Be-deutung häufig gewandelt und ihre Form und Aussprache unseren Gewohnheiten angenähert. In Wörterbüchern und wissenschaftlicher Fachliteratur findet man jedoch selten Informationen darüber, wo all die Konquistadoren, Kolonialisten und Kaufleute, die gewissermaßen als linguistische Zwischenhändler agierten, jene Wörter ursprünglich einmal aufgeschnappt hatten.

Über den Autor / die Autorin

Matthias Heine, 1961 in Kassel geboren, hat in Braunschweig Germanistik und Geschichte studiert. Seit 1992 ist er Journalist in Berlin, hat u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, taz, BZ, den Cicero, Neon und Theater heute geschrieben. Seit 2010 ist er Kulturredakteur der Welt. Er hat bereits mehrere Bücher zum Thema Deutsche Sprache veröffentlicht.Helen Hermens, 1996 in Aachen geboren, verbrachte nach ihrem Abitur ein Jahr in Sambia. Zurzeit studiert sie Kommunikationsdesign in Aachen. Sie illustriert und schreibt nebenher und ist 2019 für eine ihrer Arbeiten vom Literaturhaus Zürich ausgezeichnet worden.

Zusammenfassung

Sprachwandel ist kein Phänomen der Neuzeit. Seit Jahrhunderten nehmen wir immer wieder Wörter ins Deutsche auf. Schon nach kurzer Zeit ist deren Herkunft aber so gründlich verschleiert, dass wir überzeugt sind, sie seien schon immer Teil unserer Muttersprache gewesen. Und nein, hiermit sind keine umstrittenen Anglizismen gemeint. Ständig nutzen wir Aus-
drücke, die z. B. aus dem Grönländischen (Anorak), aus dem Ungarischen (Tollpatsch), aus dem Rätoromanischen (Gletscher) oder dem längst ausgestorbenen karibischen Taino (Hängematte) entlehnt sind.
Diese Wortmigranten sind meist nicht auf direktem Weg ins Deutsche eingewandert, sondern haben oft lange Zwischenstationen anderswo gemacht. Schon dabei hatte sich ihre Be-
deutung häufig gewandelt und ihre Form und Aussprache unseren Gewohnheiten angenähert. In Wörterbüchern und wissenschaftlicher Fachliteratur findet man jedoch selten Informationen darüber, wo all die Konquistadoren, Kolonialisten und Kaufleute, die gewissermaßen als linguistische Zwischenhändler agierten, jene Wörter ursprünglich einmal aufgeschnappt hatten.

Vorwort

Bonze, Datsche, Karacho und Nordlicht – Sprachgeschichte(n) mit Aha-Effekt

Zusatztext

»Das Deutsche, ein linguistischer Vielfraß? Germanist und Historiker Matthias Heine meint das gar nicht abwertend, sondern eher bewundernd. [...] Erstaunlich, wie viele deutsche Wörter Migrationshintergrund haben, ohne dass wir es wissen.«
Madeleine Napetschnig, DIE PRESSE

»Ein neues Buch spürt Migranten in unserer Sprache nach – das ist nicht nur für Germanisten unterhaltsam zu lesen.«
Marco Krefting, DPA

»Schnell verliert man sich in diesen hübschen Miniaturen und möchte sich am liebsten alles merken«
Felix Müller, BERLINER MORGENPOST

»Heute ist ein schöner Tag, weil Matthias Heine uns unsere Sprache näher bringt«
NEUE PRESSE

»Ein Buch mit 93 Aha-Effekten.«
OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

»Sprachliches, kulturgeschichtliches sowie unnützes, aber ungemein unterhaltsames Wissen dieser Art vermengt Matthias Heine in seinem handlichen Band ›Eingewanderte Wörter – von Anorak bis Zombie‹«
Tobias Jochheim, RHEINISCHE POST

»Das Buch besticht  mit seiner Auswahl der ›eingewanderten Wörter‹ und deren Herkunftsdeutung und wird somit zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die sich mit der deutschen Sprache aus eigenem Interesse oder beruflich befassen!«
Herbert Pardatscher-Bestle, BÜCHERRUNDSCHAU

Bericht

»Das Deutsche, ein linguistischer Vielfraß? Germanist und Historiker Matthias Heine meint das gar nicht abwertend, sondern eher bewundernd. [...] Erstaunlich, wie viele deutsche Wörter Migrationshintergrund haben, ohne dass wir es wissen.« Madeleine Napetschnig, DIE PRESSE »Ein neues Buch spürt Migranten in unserer Sprache nach - das ist nicht nur für Germanisten unterhaltsam zu lesen.« Marco Krefting, DPA »Schnell verliert man sich in diesen hübschen Miniaturen und möchte sich am liebsten alles merken« Felix Müller, BERLINER MORGENPOST »Heute ist ein schöner Tag, weil Matthias Heine uns unsere Sprache näher bringt« NEUE PRESSE »Ein Buch mit 93 Aha-Effekten.« OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN »Sprachliches, kulturgeschichtliches sowie unnützes, aber ungemein unterhaltsames Wissen dieser Art vermengt Matthias Heine in seinem handlichen Band 'Eingewanderte Wörter - von Anorak bis Zombie'« Tobias Jochheim, RHEINISCHE POST »Das Buch besticht mit seiner Auswahl der 'eingewanderten Wörter' und deren Herkunftsdeutung und wird somit zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die sich mit der deutschen Sprache aus eigenem Interesse oder beruflich befassen!« Herbert Pardatscher-Bestle, BÜCHERRUNDSCHAU

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