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Paris ist die Stadt des Lichts in all seinen Facetten. In den 1920er Jahren leuchtet La Ville des lumières besonders hell und wird zum Anziehungspunkt für Kreative aus aller Welt. Es ist das Jahrzehnt von Coco Chanel und Joséphine Baker, Art Deco und Surrealismus, Cafékultur und Kabarett. Die berühmtesten Künstler der Epoche, die später Klassische Moderne genannt wird, stehen in regem Austausch miteinander - darunter Marcel Duchamp, Francis Picabia, Pablo Picasso, René Clair, Sonia Delaunay, Andre_ Breton, Paul E_luard, Max Ernst und Salvador Dali_. Das kreative, ausschweifende Leben boomt - Bohème ist das Wort für diese Lebensweise. Komponisten wie Igor Strawinsky, Dichter wie James Joyce oder Ernest Hemingway und Exilanten aus Osteuropa wie Constantin Brancusi oder Marc Chagall bereichern die illustre Szene am Montparnasse. Die pulsierenden Bars und Tanzsäle am Montmarte fotografieren André André Kertesz und Brassaï. Die französische Wirtschaft boomt und Luxuskaufhäuser wie La Samaritaine öffnen ihre Pforten. Coco Chanel kreiert ihr eigenes Parfüm und entwirft das Kleine Schwarze.
Über 30 herausragende Werke aus Architektur, Malerei, Bildhauerei, Film, Fotografie, Design und Mode werden präsentiert, darunter Giacomettis surrealistische Schwebende Kugel und der Film Ein andalusischer Hund von Dalí und Buñuel. Das Aufblühen von Kreativität, Vielfalt und savoir vivre machen Paris bis heute zum Sehnsuchtsort von Nachtschwärmern, Genießern und Liebhabern der schönen Künste.
Über den Autor / die Autorin
Rainer Metzger studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Deutsche Literatur in München. Er promovierte 1994 über Dan Graham und war Kunstkritiker bei der Wiener Zeitung Der Standard. Er verfasste zahlreiche Kunstbücher, darunter Bände über Van Gogh und Chagall. Seit 2004 hat er einen Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Kunstakademie Karlsruhe inne.
Zusammenfassung
Paris ist die Stadt des Lichts
in all seinen Facetten. In den 1920er Jahren leuchtet
La Ville des lumières
besonders hell und wird zum
Anziehungspunkt für Kreative aus aller Welt
. Es ist das Jahrzehnt von Coco Chanel und Joséphine Baker, Art Deco und Surrealismus, Cafékultur und Kabarett. Die berühmtesten Künstler der Epoche, die später
Klassische Moderne
genannt wird, stehen in regem Austausch miteinander – darunter
Marcel Duchamp, Francis Picabia, Pablo Picasso, René Clair, Sonia Delaunay, André Breton, Paul Éluard, Max Ernst und Salvador Dalí
. Das kreative, ausschweifende Leben boomt –
Bohème
ist das Wort für diese Lebensweise. Komponisten wie Igor Strawinsky, Dichter wie
James Joyce
oder
Ernest Hemingway
und Exilanten aus Osteuropa wie
Constantin Brancusi
oder
Marc Chagall
bereichern die illustre Szene am Montparnasse. Die pulsierenden Bars und Tanzsäle am Montmarte fotografieren André André Kertesz und Brassaï. Die französische Wirtschaft boomt und Luxuskaufhäuser wie La Samaritaine öffnen ihre Pforten. Coco Chanel kreiert ihr eigenes Parfüm und entwirft das Kleine Schwarze.
Ü
ber 30 herausragende Werke aus Architektur, Malerei, Bildhauerei, Film, Fotografie, Design und Mode
werden präsentiert, darunter Giacomettis surrealistische
Schwebende Kugel
und der Film Ein
andalusischer Hund
von Dalí und Buñuel. Das Aufblühen von Kreativität, Vielfalt und
savoir vivre
machen Paris bis heute zum Sehnsuchtsort von Nachtschwärmern, Genießern und Liebhabern der schönen Künste.
Zusatztext
„Paris geht niemals zu Ende. Wir sind immer dorthin zurückgekehrt. Es hat sich immer gelohnt.“
Bericht
"Paris geht niemals zu Ende. Wir sind immer dorthin zurückgekehrt. Es hat sich immer gelohnt." Ernest Hemingway