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Die Psychologie der deutschen Rasse
nach ihren objektiven und spezifischen Merkmalen oder Von Vielfraßen, Fettwänsten und Stinkstiefeln. Originaltext von 1917

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Das Lächerliche und Groteske des Rassismus.

Französisches Blut ist edler als deutsches - dafür ist deutscher Urin dreimal so giftig. Die Deutschen stinken pestilenzialisch, ihre Kothaufen haben enorme Ausmaße, und es verwundert nicht, dass ihre physiologischen Abnormitäten auch Folgen für den Nationalcharakter haben. Ein hässliches, minderwertiges Volk, von dem sich jeder fernhalten sollte!
Der Dienst im Schützengraben blieb dem kurzsichtigen und nicht mehr ganz jungen Pariser Psychiater Bérillon im Jahre 1914 verwehrt; seine patriotische Pflicht erfüllte er mit antideutschen Pamphleten, die heute als klassische, in ihrer Weise unübertroffene Zeugnisse für rassistische Sichtweisen auf andere Völker gelten. Gleichzeitig sind sie ein warnender Beleg dafür, wie schnell Wissenschaft in trübe Gewässer abdriften kann.
Nicht nur Umberto Eco und Guy Bechtel, sondern auch mehrere Fachaufsätze und Blogs haben sich in den letzten Jahren mit der haarsträubenden Herrlichkeit dieses Textes befasst. Nun wird er dem deutschen Leser erstmals in einer kommentierten Übersetzung vorgestellt.

"Alle, die schon einmal eine deutsche Hand berührten, haben die Erinnerung an dieses weiche, feuchte und fette Fleisch zurückbehalten, an diese Wurstfinger, die sich nicht biegen lassen."
Edgar Bérillon

Über den Autor / die Autorin

Edgar Bérillon (1859-1948) praktizierte in Paris als Psychiater, war Herausgeber einer Fachzeitschrift und Mitglied wissenschaftlicher Akademien. Er war ein überzeugter Intensivtäter im Dienste der deutsch-französischen Feindschaft.Thomas Höpel, geb. 1968, ist Historiker und Romanist. Er lehrt als außerplanmäßiger Professor am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig und forscht zur vergleichenden europäischen und deutsch-französischen Geschichte. Letzte Veröffentlichung bei Wallstein: Kulturpolitik in Europa im 20. Jahrhundert. Metropolen als Akteure und Orte der Innovation (2017).Ralf Pannowitsch, geb. 1965 in Greifswald, lebt als Übersetzer, Lehrer und Gärtner in Leipzig. Er übersetzt u.a. François Lelord und Randall Munroe.

Zusatztext

»Der skurrile Text (…) zeigt eindrucksvoll, wie weit es damals mit einer Verunglimpfung des Gegners im akademisch-intellektuellen Milieu gehen konnte.«
(Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2020)

»Heute lässt sich dieser Text nur noch als ein Manifest gegen den Rassismus lesen.«
(Sieglinde Geisel, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 09.05.2020)

»Ein Vergnügen für Freunde des Abstrusen.«
(G/Geschichte, 8/2020)

Produktdetails

Autoren Edgar Bérillon
Mitarbeit Thomas Höpel (Herausgeber), Thomas Högel (Herausgeber), Ralf Pannowitsch (Herausgeber), Thoma Höpel (Herausgeber), Pannowitsch (Herausgeber), Pannowitsch (Herausgeber), Thomas Höpel (Prof. Dr.) (Herausgeber), Thomas Högel (Übersetzung), Thomas Höpel (Übersetzung), Ralf Pannowitsch (Übersetzung), Thomas;Pannowitsch Höpel (Übersetzung)
Verlag Wallstein
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Philosophie > Allgemeines, Lexika
Sachbuch > Philosophie, Religion > Philosophie: Allgemeines, Nachschlagewerke
 
EAN 9783835336919
ISBN 978-3-8353-3691-9
Anzahl Seiten 120
Illustration 23 Abb.
Abmessung (Verpackung) 13 x 21.4 x 1.4 cm
Gewicht (Verpackung) 245 g
 
Themen Anthropologie, Rasse, Psychologie, Philosophie, Nationalismus, Erster Weltkrieg, Deutschland, Frankreich, Rassismus, Westeuropa, Stereotype, Selbstbild, Fremdbild, Feindbilder, auseinandersetzen
 

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