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Gemein und ungleich
Ländliches Gemeingut und ständische Gesellschaft in einem frühneuzeitlichen Markenverband. - Die Essener Mark bei Osnabrück

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Die erste Gesellschaftsgeschichte der Essener Mark bei Osnabrück von der Reformation bis in den Vormärz.Für die Geschichte der ländlichen Gesellschaft Nordwestdeutschlands spielten die gemeinen Marken über Jahrhunderte hinweg eine prägende Rolle. Dabei handelte es sich um ländliche Gemeingüter, in denen die Aneignung natürlicher Ressourcen von sozialen Kollektiven organisiert wurde. In den Osnabrücker Marken wirkten Akteure aus Landesherrschaft, Grundherrschaft und Bauernschaft an der gemeinschaftlichen Verwaltung und Nutzung von Wald, Weide und Heide mit. Die Fallstudie zur Essener Mark untersucht anhand archivalischer Quellen den kollektiven Umgang dieser ungleichen Akteure mit land- und waldwirtschaftlichen Ressourcen.Jonas Hübner liefert damit erstmals eine Gesamtdarstellung ländlicher Gemeingüterverwaltung und -nutzung in einem frühneuzeitlichen Markenverband vom späten 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert. Gegenstand der Analyse sind die Kooperationen und Konflikte im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Gutsherren und bäuerlicher Selbstverwaltung. Dabei geht es auch um die Positionierung der ständischen Akteure im Prozess der Agrarreformen, die schließlich zur Auflösung der gemeinen Marken führten.

Über den Autor / die Autorin

Jonas Hübner, geb. 1983, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen, wo er auch promovierte.
Veröffentlichungen u.a.: Ländliche Gemeingüter. Kollektive Ressourcennutzung in der europäischen Agrarwirtschaft (Mithg., 2016).

Zusammenfassung

Die erste Gesellschaftsgeschichte der Essener Mark bei Osnabrück von der Reformation bis in den Vormärz.

Für die Geschichte der ländlichen Gesellschaft Nordwestdeutschlands spielten die gemeinen Marken über Jahrhunderte hinweg eine prägende Rolle. Dabei handelte es sich um ländliche Gemeingüter, in denen die Aneignung natürlicher Ressourcen von sozialen Kollektiven organisiert wurde. In den Osnabrücker Marken wirkten Akteure aus Landesherrschaft, Grundherrschaft und Bauernschaft an der gemeinschaftlichen Verwaltung und Nutzung von Wald, Weide und Heide mit. Die Fallstudie zur Essener Mark untersucht anhand archivalischer Quellen den kollektiven Umgang dieser ungleichen Akteure mit land- und waldwirtschaftlichen Ressourcen.
Jonas Hübner liefert damit erstmals eine Gesamtdarstellung ländlicher Gemeingüterverwaltung und -nutzung in einem frühneuzeitlichen Markenverband vom späten 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert. Gegenstand der Analyse sind die Kooperationen und Konflikte im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Gutsherren und bäuerlicher Selbstverwaltung. Dabei geht es auch um die Positionierung der ständischen Akteure im Prozess der Agrarreformen, die schließlich zur Auflösung der gemeinen Marken führten.

Zusatztext

»Die Arbeit bildet in jedem Fall einen Markstein der Forschung zu den frühneuzeitlichen Gemeingütern im nordwestdeutschen Raum.«
(Gerd van den Heuvel, Zeitschrift für Historische Forschung 4/2020)

»eine außerordentlich gute und äußerst inspirierende sowie (...) lehrreiche Studie«
(Sebastian Schröder, Westfälische Forschungen Bd. 71, 2021)

»eine beachtliche Arbeit«
(Werkstatt Geschichte, 01/2022)

»Dies ist eine anregende, gründlich gearbeitete Mikrostudie auf sehr guter Materialgrundlage, von denen man sich noch einige mehr wünschen würde.«
(Hiram Kümper, ZEITARBEIT – Aus- und Weiterbildungszeitschrift für die Geschichtswissenschaften Ausgabe 4/2022-2023)

Bericht

»Die Arbeit bildet in jedem Fall einen Markstein der Forschung zu den frühneuzeitlichen Gemeingütern im nordwestdeutschen Raum.« (Gerd van den Heuvel, Zeitschrift für Historische Forschung 4/2020) »eine außerordentlich gute und äußerst inspirierende sowie (...) lehrreiche Studie« (Sebastian Schröder, Westfälische Forschungen Bd. 71, 2021) »eine beachtliche Arbeit« (Werkstatt Geschichte, 01/2022) »Dies ist eine anregende, gründlich gearbeitete Mikrostudie auf sehr guter Materialgrundlage, von denen man sich noch einige mehr wünschen würde.« (Hiram Kümper, ZEITARBEIT - Aus- und Weiterbildungszeitschrift für die Geschichtswissenschaften Ausgabe 4/2022-2023)

Produktdetails

Autoren Jonas Hübner
Verlag Wallstein
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 30.05.2020
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Neuzeit bis 1918
 
EAN 9783835336810
ISBN 978-3-8353-3681-0
Anzahl Seiten 402
Illustration 2 Abb.
Abmessung (Verpackung) 16.9 x 23.7 x 3.2 cm
Gewicht (Verpackung) 778 g
 
Serie Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen > 307
Themen Landwirtschaft, Selbstverwaltung, Sozial- und Kulturgeschichte, Europäische Geschichte, Nordwestdeutschland, Osnabrück, Frühe Neuzeit, Mark, Bauern, auseinandersetzen, Agrarreform, archivalische Quellen, Gutsherren, ca. 1500 bis zur Gegenwart
 

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