CHF 102.00

Verlagskorrespondenz: Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer - Hermann Haessel mit zugehörigen Briefwechseln und Verlagsdokumenten
Briefe 1888 bis 1890

Deutsch · Fester Einband

Versand in der Regel in 1 bis 2 Wochen

Beschreibung

Mehr lesen

Eine reiche Quelle des literarischen Lebens im 19. Jahrhundert und das Zeugnis einer über 30 Jahre andauernden, spannungsreichen Autor-Verleger-Beziehung.Der sechste Teilband des Verlagsbriefwechsels versammelt die Korrespondenz der Jahre 1888 bis 1890 - jener Phase, in der nach zwölf hochproduktiven Jahren kein neues Originalwerk C.F.Meyers mehr auf den Markt kommt. Das erste Jahr ist geprägt von Meyers Atemwegserkrankung, die ihn in eine nervöse Depression stürzt und seinen Verleger Haessel in große Sorge versetzt. Der Beginn der Genesung geht einher mit der Verleihung des bayerischen Maximiliansordens Ende 1888. Während der Jahre 1889 und 1890 beschäftigt sich Meyer ausgiebig mit neuen literarischen Plänen, von denen aber viele nicht zur Vollendung gelangen. Des Weiteren berät er Haessel bei dessen neuen literarischen Veröffentlichungen, vor allem den »Berliner Romanen« von Theophil Zolling und Ernst Ziels scharfen »Modernen Xenien«. Erst im Laufe des Jahres 1890 findet Meyer den Stoff, der seiner letzten Novelle »Angela Borgia« (1891) zugrunde liegt. Haessel verbreitet unterdessen Meyers schon existierende Werke mit immer neuen kreativen Marketingideen.

Über den Autor / die Autorin

Hermann Haessel (1819-1901), Leipziger Verleger, war der Entdecker und Wegbereiter von C.F. Meyer.Stephan Landshuter, geb. 1968, seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt »C. F. Meyers Briefwechsel«, seit 2014 Mitherausgeber der Einzelbände von C. F. Meyers Verlagskorrespondenz. Er studierte Deutsche und Englische Literaturwissenschaft an der Universität Passau. Promotion 2022 an der Bergischen Universität Wuppertal.Wolfgang Lukas, geb. 1959, ist Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Wuppertal, Projektleiter von »C. F. Meyers Briefwechsel« und Mitherausgeber von Arthur Schnitzler: »Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905-1931)«.Betsy Meyer (1831-1912), C. F. Meyers Schwester, war lange Zeit seine engste literarische Vertraute.C. F. Meyer (1825-1898) war einer der bedeutendsten Schweizer Dichter des Realismus. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm erst im Alter von über 45 Jahren mit dem Versepos »Huttens letzte Tage« (1871). Die Novelle »Das Amulett« (1873) und der Roman »Jürg Jenatsch« (1876) brachten erste Erfolge als Erzähler. In den 1880er Jahren schließlich wurde Meyer mit historischen Novellen zu einem Bestseller-Autor.Leider ist derzeit keine AutorInnenbiographie vorhanden.Leider ist derzeit keine AutorInnenbiographie vorhanden.

Zusatztext

»Insgesamt ist den Herausgebern wiederum ein vorbildliches Beispiel einer zuverlässigen Briefedition gelungen, die allen Anforderungen an eine historisch-kritische Ausgabe der Korrespondenz C.F.M.s gerecht wird.«

(Gunter Martens, Germanistik, 61/2020)

Bericht

»Insgesamt ist den Herausgebern wiederum ein vorbildliches Beispiel einer zuverlässigen Briefedition gelungen, die allen Anforderungen an eine historisch-kritische Ausgabe der Korrespondenz C.F.M.s gerecht wird.« (Gunter Martens, Germanistik, 61/2020)

Produktdetails

Autoren Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer, Haessel, Hermann Haessel, Herm Haessel, Conrad Ferdin Meyer
Mitarbeit Stephan Landshuter (Herausgeber), Wolfgang Lukas (Herausgeber), Rickenbach (Herausgeber), Elisabeth Rickenbacher (Herausgeber), ROSMARIE ZELLER (Herausgeber), Lukas Osthof (Herausgeber), Elisabeth Rickenbacher u a (Herausgeber), Wolfgang Lukas (Prof. Dr.) (Herausgeber), Elis Rickenbacher u a (Herausgeber)
Verlag Wallstein
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.07.2020
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Briefe, Tagebücher
 
EAN 9783835336254
ISBN 978-3-8353-3625-4
Anzahl Seiten 668
Illustration 27 Abb.
Abmessung (Verpackung) 18.7 x 25.6 x 5.2 cm
Gewicht (Verpackung) 1’300 g
 
Serie C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe > 4.6
Themen Leipzig, Novelle, zweite Hälfte 19. Jahrhundert (1850 bis 1899 n. Chr.), Depression, Briefwechsel, Verlagswesen, eintauchen, auseinandersetzen, Zweite Hälfte 19. Jahrhundert (ca. 1850 bis ca. 1899), Moderne Xenien, Angela Borgia
 

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.