Mehr lesen
Warum kümmern sich Menschen um andere Menschen?
Maik Stöckinger nimmt die Beziehungen zwischen Gebenden und Erhaltenden von (Für-)Sorge in den Blick und geht der Frage gelingender Care-Arrangements nach. Dabei werden auf innovative Weise Reziprozitätstheorien und Theorien der Gabe in die Care-Debatte eingeführt. Der empirische Zugriff auf die Sorge-Problematik ermöglicht es, »Care/Fürsorge« anders zu denken und kann zudem für die Frage nach der Persistenz und dem Wandel ihrer vergeschlechtlichten Konnotation fruchtbar gemacht werden. Die Studie liefert so wertvolle Beobachtungen für die Suche nach den Bedingungen gelingender Sorge.
Über den Autor / die Autorin
Maik Stöckinger (Dr. rer. soc.), geb. 1981, lebt in München und arbeitet bei einem Bildungsträger. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Beziehungen und Interaktionen sowie der Geschlechterfragen.
Zusammenfassung
Warum kümmern sich Menschen um andere Menschen?Maik Stöckinger nimmt die Beziehungen zwischen Gebenden und Erhaltenden von (Für-)Sorge in den Blick und geht der Frage gelingender Care-Arrangements nach. Dabei werden auf innovative Weise Reziprozitätstheorien und Theorien der Gabe in die Care-Debatte eingeführt. Der empirische Zugriff auf die Sorge-Problematik ermöglicht es, »Care/Fürsorge« anders zu denken und kann zudem für die Frage nach der Persistenz und dem Wandel ihrer vergeschlechtlichten Konnotation fruchtbar gemacht werden. Die Studie liefert so wertvolle Beobachtungen für die Suche nach den Bedingungen gelingender Sorge.
Zusatztext
»Die empirischen Beobachtungen geben Hinweise, was eine gelingende Care-Arbeit ausmachen kann.«
Bericht
Besprochen in:
www.socialnet.de, 20.05.2020, Gisela Thiele
Dr. med. Mabuse, 246 (2020)