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Verehrter Feind
Amerikabilder deutscher Rechtsintellektueller in der Bundesrepublik

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Rechtsintellektuelle Netzwerke versuchten bereits in der frühen Bundesrepublik, das Stigma der NS-Vergangenheit abzulegen und Einfluss zu erlangen. Amerikabilder erwiesen sich hierfür als wirkmächtiges und etabliertes Instrument: Kapitalismus, Individualismus oder Demokratie waren bereits in der Weimarer Republik als Folgen einer erzwungenen "Amerikanisierung" abgelehnt worden. Im Kalten Krieg standen solch stereotype Feindbilder im ideologischen Spannungsfeld mit dem identitätsstiftenden Antikommunismus. Darius Harwardt blickt auf die wichtigsten Personen, Medien und Gruppierungen der "Neuen Rechten" sowie auf deren Weltbilder und Widersprüche - von ihren Anfängen bis zur Gegenwart des Rechtspopulismus.

Über den Autor / die Autorin

Darius Harwardt ist Historiker und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Duisburg-Essen.

Zusammenfassung

Rechtsintellektuelle Netzwerke versuchten bereits in der frühen Bundesrepublik, das Stigma der NS-Vergangenheit abzulegen und Einfluss zu erlangen. Amerikabilder erwiesen sich hierfür als wirkmächtiges und etabliertes Instrument: Kapitalismus, Individualismus oder Demokratie waren bereits in der Weimarer Republik als Folgen einer erzwungenen »Amerikanisierung« abgelehnt worden. Im Kalten Krieg standen solch stereotype Feindbilder im ideologischen Spannungsfeld mit dem identitätsstiftenden Antikommunismus. Darius Harwardt blickt auf die wichtigsten Personen, Medien und Gruppierungen der »Neuen Rechten« sowie auf deren Weltbilder und Widersprüche – von ihren Anfängen bis zur Gegenwart des Rechtspopulismus.

Zusatztext

»Darius Harwardts Analyse der in Zeitschriften des rechtsintellektuellen Spektrums geführten Debatten zeigt anschaulich, die ambivalente Wahrnehmung der USA.« Martina Steber, Jahrbuch ›Extremismus & Demokratie‹, 32. Jahrgang 2020

»›Verehrter Feind‹ hat eine große Forschungslücke methodisch schlüssig bearbeitet. Mit dieser umfangreichen, auf breiter Quellenbasis entwickelten Studie gelingt ein grundlegender Beitrag zu einer ›intellectual history‹ der Rechten in Deutschland.« Matheus Hagedorny, Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung, Heft 1/2021

Bericht

»Darius Harwardts Analyse der in Zeitschriften des rechtsintellektuellen Spektrums geführten Debatten zeigt anschaulich, die ambivalente Wahrnehmung der USA.« Martina Steber, Jahrbuch 'Extremismus & Demokratie', 32. Jahrgang 2020 »'Verehrter Feind' hat eine große Forschungslücke methodisch schlüssig bearbeitet. Mit dieser umfangreichen, auf breiter Quellenbasis entwickelten Studie gelingt ein grundlegender Beitrag zu einer 'intellectual history' der Rechten in Deutschland.« Matheus Hagedorny, Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung, Heft 1/2021

Produktdetails

Autoren Darius Harwardt
Verlag Campus Verlag
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 09.10.2019
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Zeitgeschichte (1945 bis 1989)
 
EAN 9783593511115
ISBN 978-3-593-51111-5
Anzahl Seiten 560
Abmessung (Verpackung) 14.1 x 27.4 x 3.5 cm
Gewicht (Verpackung) 693 g
 
Themen Geschichte, USA, Antikommunismus, Deutschland, Rechtspopulismus, Amerika, Ideen, Politik, Bundesrepublik, Programm, Geschichte Deutschlands, Ideengeschichte, Wissenschaft (Gruppe 5) (CAM), Neue Rechte, Intellektuelle, Vereinigte Staaten von Amerika, Feindbild, auseinandersetzen, Netztwerke, Rechtsintellektuelle
 

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