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In diesem Roman zeigt uns Bestsellerautor Herman Koch Amsterdam aus einer ganz neuen Perspektive: aus der seines notorisch eifersüchtigen Bürgermeisters. Und mit ihm blicken wir nicht nur in dessen persönliche Abgründe, sondern auch in die des Politikbetriebs. Bürgermeister Robert Walter ist ein erfolgreicher Mann. Er ist glücklich verheiratet, beliebt, jovial und volksnah. Aber er traut dem Glück nicht. Vielleicht hat Gattin Sylvia ja eine Affäre? Roberts Gedanken kreisen ständig um diese Frage. Jedes noch so kleine Detail im Verhalten seiner Frau und des angeblichen Nebenbuhlers wird manisch begutachtet und interpretiert. Auch sonst läuft es nicht gerade rund für Robert: Seine hochbetagten Eltern kündigen an, trotz guter Gesundheit selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden, eine Journalistin wühlt in Roberts Vergangenheit und fördert Skandalöses zutage. Mit scharfem Blick und bissigem Humor zeichnet Herman Koch das Bild eines Getriebenen, der nicht eher ruht, bis er den Ast, auf dem er sitzt, auch wirklich durchgesägt hat.
Über den Autor / die Autorin
Herman Koch, geboren 1953 in Arnhem, hatte seinen internationalen Durchbruch mit seinem Roman 'Angerichtet' (2010), der in 37 Sprachen übersetzt wurde und in vielen Ländern auf der Bestsellerliste stand, auf der SPIEGEL-Bestsellerliste genauso wie in den Top Ten der New York Times. 'Angerichtet' wurde unter dem Titel 'The Dinner' mit Richard Gere und Laura Linney fürs Kino verfilmt. Bei Kiepenheuer & Witsch erschien zuletzt seine Novelle 'Einfach leben'.
Zusammenfassung
Der Graben
- Ein scharfsinniger Blick hinter die Fassade der Macht und Eifersucht
In Herman Kochs neuem Roman
Der Graben
zeigt uns der Bestsellerautor Amsterdam aus einer ganz neuen Perspektive: aus der Sicht des notorisch eifersüchtigen Bürgermeisters Robert Walter. Dieser erfolgreiche und beim Volk beliebte Mann führt scheinbar eine glückliche Ehe, doch der Schein trügt. Ständig nagen Zweifel und Misstrauen an ihm - hat seine Frau Sylvia womöglich eine Affäre?
Getrieben von seiner Eifersucht, seziert Robert jedes Detail im Verhalten seiner Gattin und des vermeintlichen Nebenbuhlers. Doch auch abseits der Ehe läuft es nicht rund: Seine betagten Eltern planen trotz guter Gesundheit ihren selbstbestimmten Abschied aus dem Leben und eine Journalistin gräbt Skandalöses aus Roberts Vergangenheit aus. Mit gewohnt scharfem Blick und schwarzem Humor zeichnet Koch das Porträt eines Mannes, der sich immer tiefer in politische Verstrickungen und persönliche Abgründe manövriert - bis er den Ast, auf dem er sitzt, selbst absägt.
Ein messerscharfer Gesellschaftsroman über die Fallstricke der Macht, die Abgründe der menschlichen Psyche und die zerstörerische Kraft der Eifersucht.
Vorwort
Wem kannst du trauen, wenn du dir selbst nicht traust?
Zusatztext
»[...] Bestseller-Autor Herman Koch lässt in seinem neuen Roman kein aktuelles Thema, kein gesellschaftliches Tabu aus: ein echter Koch eben.«
Bericht
»Bitterböse, doppelbödig und stets unterhaltsam« Britta Heidemann Westdeutsche Allgemeine Zeitung 20180712