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Jenseits von New York
Ausgewählte Reportagen, Feuilletons, Briefe und Fotografien aus den USA 1936-1938

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Zwischen 1936 und 1938 reiste Annemarie Schwarzenbach zweimal in die USA, um über die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten zur Zeit der "Großen Depression" zu berichten und "jenseits von New York" ein anderes Amerika zu entdecken. Mitten im "Kampfgebiet" der Südstaaten besuchte sie Fabriken, Plantagen, Gefängnisse, Arbeitersiedlungen und -schulen und sprach mit den von der Krise direkt Betroffenen. In ihren Texten nimmt sie unsentimental und doch engagiert Partei für die sozial Benachteiligten, bestechend ist ihr Blick für die Atmosphäre der oft zerstörten (Industrie-)Landschaften als Spiegelbild der demoralisierten Bewohnerinnen und Bewohner. "Jenseits von New York" versammelt Schwarzenbachs beste Amerika-Reportagen und -Fotografien aus jener Krisenzeit und unterstreicht ihre Bedeutung als eine der wichtigsten Vertreterinnen des Schweizer Fotojournalismus vor dem Zweiten Weltkrieg. "... alles, was ich zu hören bekam, war: dass es sich nicht lohne, sich gegen das Elend zu wehren, denn wer einmal arm sei, bleibe arm ..., auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten." (Annemarie Schwarzenbach)

Über den Autor / die Autorin










Annemarie Schwarzenbach wurde 1908 in Zürich geboren. Studium der Geschichte in Zürich und Paris. Ab 1930 enge Freundschaft mit Erika und Klaus Mann. 1931 Promotion. 1931 bis 1933 als freie Schriftstellerin zeitweise in Berlin. Erstmals Morphiumkonsum. 1933 bis 1934 Vorderasienreisen. 1935 kurze, unglückliche Ehe mit dem französischen Diplomaten Claude Clarac in Persien. 1936 bis 1938 (Foto-)Reportagen im Zusammenhang mit Reisen in die USA, nach Danzig, Moskau, Wien, Prag. Entziehungskuren in der Schweiz. 1939 Reise mit Ella Maillart nach Afghanistan. 1940 Aufenthalt in den USA. 1941 bis 1942 in Belgisch-Kongo. Die Journalistin, Schriftstellerin und Fotoreporterin starb 1942 in Sils.


Zusammenfassung

Zwischen 1936 und 1938 reiste Annemarie Schwarzenbach zweimal in die USA, um über die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten zur Zeit der "Großen Depression" zu berichten und "jenseits von New York" ein anderes Amerika zu entdecken. Mitten im "Kampfgebiet" der Südstaaten besuchte sie Fabriken, Plantagen, Gefängnisse, Arbeitersiedlungen und -schulen und sprach mit den von der Krise direkt Betroffenen. In ihren Texten nimmt sie unsentimental und doch engagiert Partei für die sozial Benachteiligten, bestechend ist ihr Blick für die Atmosphäre der oft zerstörten (Industrie-)Landschaften als Spiegelbild der demoralisierten Bewohnerinnen und Bewohner.
"Jenseits von New York" versammelt Schwarzenbachs beste Amerika-Reportagen und -Fotografien aus jener Krisenzeit und unterstreicht ihre Bedeutung als eine der wichtigsten Vertreterinnen des Schweizer Fotojournalismus vor dem Zweiten Weltkrieg.
"... alles, was ich zu hören bekam, war: dass es sich nicht lohne, sich gegen das Elend zu wehren, denn wer einmal arm sei, bleibe arm ..., auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten." (Annemarie Schwarzenbach)

Bericht

"Annemarie Schwarzenbach war eine große Journalistin. Ein reiches Mädchen auf der Seite der Armen. Eine Könnerin und eine Kämpferin. Hochbegabt und unglaublich mutig." (Wolfgang Koeppen)

Produktdetails

Autoren Annemarie Schwarzenbach
Mitarbeit Annemarie Schwarzenbach (Fotografien), Roger Perret (Herausgeber)
Verlag Lenos
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.09.2018
Thema Reise > Reiseberichte, Reiseerzählungen > Nord- und Mittelamerika
 
EAN 9783857878015
ISBN 978-3-85787-801-5
Anzahl Seiten 303
Illustration Fotografien
Abmessung (Verpackung) 11.3 x 18.5 x 2.2 cm
Gewicht (Verpackung) 306 g
 
Serie Lenos Pocket > 201
LP > .201
Lenos Pocket
LP > 201
Themen Fotografie, Wirtschaftskrise, USA, Fotografie, Computerkunst, Reportagen, Vereinigte Staaten von Amerika, USA, Reiseberichte, Reiseliteratur, Sozialwissenschaften, Soziologie, Vereinigte Staaten, Journalismus, Arbeiter, dreißiger Jahre, USA: Die große Wirtschaftskrise, auseinandersetzen, Periode der Weltwirtschaftskrise (1929 bis ca. 1939)
 

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