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Bild - Raum - Kontrolle
Videoüberwachung als Zeichen gesellschaftlichen Wandels

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Videoüberwachung hat sich in Deutschland als Praxis sozialer Kontrolle etabliert. Von privater wie öffentlicher Seite werden Kameras installiert, deren Präsenz die ständig zunehmende überwachung der Gesellschaft sichtbar macht. Die Videoüberwachung liefert der medialen öffentlichkeit ein Bild ihrer selbst und wird zugleich zum Indiz für deren Wandel.
Die Praxis und der Symbolcharakter der überwachungskamera lassen sich aus verschiedenen theoretischen Perspektiven untersuchen, die die Grenzverschiebungen im Selbstverständnis heutiger Gesellschaften unterschiedlich reflektieren: von der Norm zum Risiko, von der Disziplinar- zur Kontrollgesellschaft, in der privater und öffentlicher, ziviler und militärischer Sektor miteinander verflochten sind.
Der Band vereint Beiträge aus Kultur- und Medienwissenschaft, Kriminologie, Psychologie, Stadt- und Techniksoziologie, Humangeographie, Evaluationsforschung sowie Politik- und vergleichender Rechtswissenschaft.

Über den Autor / die Autorin

Jan Abt (Stadtplaner) ist seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der urbanen Sicherheitsforschung, der Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadtentwicklung sowie der Evaluationsforschung in der räumlichen Planung.

Jörg Metelmann ist als Dozent und Programmleiter an der Universität St. Gallen tätig.

Zusammenfassung


Videoüberwachung hat sich in Deutschland als Praxis sozialer Kontrolle etabliert. Von privater wie öffentlicher Seite werden Kameras installiert, deren Präsenz die ständig zunehmende überwachung der Gesellschaft sichtbar macht. Die Videoüberwachung liefert der medialen öffentlichkeit ein Bild ihrer selbst und wird zugleich zum Indiz für deren Wandel.


Die Praxis und der Symbolcharakter der überwachungskamera lassen sich aus verschiedenen theoretischen Perspektiven untersuchen, die die Grenzverschiebungen im Selbstverständnis heutiger Gesellschaften unterschiedlich reflektieren: von der Norm zum Risiko, von der Disziplinar- zur Kontrollgesellschaft, in der privater und öffentlicher, ziviler und militärischer Sektor miteinander verflochten sind.


Der Band vereint Beiträge aus Kultur- und Medienwissenschaft, Kriminologie, Psychologie, Stadt- und Techniksoziologie, Humangeographie, Evaluationsforschung sowie Politik- und vergleichender Rechtswissenschaft.

Produktdetails

Mitarbeit Leon Hempel (Herausgeber), Jörg Metelmann (Herausgeber), Leo Hempel (Herausgeber), Metelmann (Herausgeber), Metelmann (Herausgeber)
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2005
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Medien, Kommunikation > Medienwissenschaft
 
EAN 9783518293386
ISBN 978-3-518-29338-6
Anzahl Seiten 402
Illustration 8 Abb.
Abmessung (Verpackung) 11 x 17.6 x 1.9 cm
Gewicht (Verpackung) 246 g
 
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1738
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.1738
suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1738
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.1738
Themen Überwachung, Überwachungsstaat, Verbrechen und Kriminologie (Kriminalistik), Politische Kontrolle, Propaganda und Freiheitsrechte, Politische Unterdrückung und Verfolgung, soziale Kontrolle, Kriminalpsychologie, forensische Psychologie, Aufsatzsammlung, Öffentlicher Raum, auseinandersetzen
 

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