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Briefe an Nora
Hrsg. u. m. e. Vorw. v. Fritz Senn

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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»Es ist halb sieben morgens und ich schreibe in der Kälte. Ich habe die ganze Nacht kaum geschlafen. Ist Georgie mein Sohn? Es war am 11. Oktober in Zürich, daß ich zum erstenmal mit Dir schlief, und er wurde am 27. Juli geboren. Das sind 9 Monate und 16 Tage ... JIM«
Die etwa sechzig Briefe von Joyce an Nora, an seine Freundin, Gefährtin und spätere Frau, und das gute Dutzend der Briefe von Nora an ihn gehören zu den intimsten Zeugnissen, die wir von Joyce besitzen. Die Briefe nehmen im gesamten Briefwechsel einen kleinen Platz ein und beschränken sich zudem auf wenige kurze Zeitspannen. Das liegt daran, daß die Voraussetzung für einen langen und umfangreichen Briefwechsel, die räumliche Trennung, im Verlauf der 37 Jahre andauernden Beziehung und Gemeinsamkeit in Dublin, Pola, Triest, Zürich, Paris und auf vielen Reisen selten genug vorkam. Um so wertvoller muß diese kleine Sammlung sein, Dokument einer außergewöhnlichen Beziehung.

Über den Autor / die Autorin

James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Zusammenfassung

»Es ist halb sieben morgens und ich schreibe in der Kälte. Ich habe die ganze Nacht kaum geschlafen. Ist Georgie mein Sohn? Es war am 11. Oktober in Zürich, daß ich zum erstenmal mit Dir schlief, und er wurde am 27. Juli geboren. Das sind 9 Monate und 16 Tage ... JIM«
Die etwa sechzig Briefe von Joyce an Nora, an seine Freundin, Gefährtin und spätere Frau, und das gute Dutzend der Briefe von Nora an ihn gehören zu den intimsten Zeugnissen, die wir von Joyce besitzen. Die Briefe nehmen im gesamten Briefwechsel einen kleinen Platz ein und beschränken sich zudem auf wenige kurze Zeitspannen. Das liegt daran, daß die Voraussetzung für einen langen und umfangreichen Briefwechsel, die räumliche Trennung, im Verlauf der 37 Jahre andauernden Beziehung und Gemeinsamkeit in Dublin, Pola, Triest, Zürich, Paris und auf vielen Reisen selten genug vorkam. Um so wertvoller muß diese kleine Sammlung sein, Dokument einer außergewöhnlichen Beziehung.

Produktdetails

Autoren James Joyce
Mitarbeit Fritz Senn (Herausgeber), Frit Senn (Herausgeber), Fritz Senn (Vorwort)
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.1991
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Hauptwerk vor 1945
 
EAN 9783518384312
ISBN 978-3-518-38431-2
Anzahl Seiten 160
Abmessung (Verpackung) 10.8 x 17.7 x 1.1 cm
Gewicht (Verpackung) 147 g
 
Serie suhrkamp taschenbuch > 1931
Suhrkamp Taschenbücher > Nr.1931
Suhrkamp Taschenbücher > 1931
suhrkamp taschenbuch > 1931
Themen Liebe, Umweltschutz, Freundschaft, Beziehung, Paar, Irland, 20. Jahrhundert, beste Freundin, Geburtstagsgeschenk, Klassiker, Geschenk-Ideen, freundin, Briefe, Briefwechsel, geschenk für beste freundin, Urlaubslektüre, James Joyce, Philadelphia, Westeuropa, Ehefrau, Briefsammlung, Nora, Schmöker, Gefährtin, eintauchen, Autobiographie: Schriftsteller, weibliche Lebensentwürfe, Vereinigte Staaten von Amerika USA, ST1931, ST 1931
 

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