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Wa(h)re Gefühle
Authentizität im Konsumkapitalismus. Mit e. Vorw. v. Axel Honneth

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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»Zeit für Gefühle«, »Schrei vor Glück«, »Aus Freude am Fahren« - Werbeslogans wie diese illustrieren aufs Schönste einen zentralen Mechanismus des zeitgenössischen Kapitalismus: Waren produzieren Gefühle und zugleich werden Gefühle zu Waren. Wie kam es zu dieser Verschränkung von Emotionen und Konsum? Was bedeutet sie für die Identität des modernen Subjekts? Und wie lassen sich wahre Gefühle erkennen und Warengefühle kritisieren? Die hier versammelten Beiträge gehen diesen Fragen in konkreten Feldern (z. B. Tourismus, Musik, Sexualität) nach und fügen sich zu einer umfassenden Ethnographie des Strebens nach emotionaler Authentizität - jener modernen Erfahrung, so die These dieses Buches, die durch die Koproduktion von Gefühlen und Konsumpraktiken erst erzeugt wird.

Über den Autor / die Autorin

Eva Illouz, geboren 1961 in Fès, Marokko, ist eine israelische Soziologin. Als zehnjähriges Mädchen wanderte sie von der marokkanischen Stadt Fès nach Frankreich aus, ging in Sarcelles zur Schule und studierte später in Paris und an der University of Pennsylvania in den USA.§Sie erforscht gesellschaftliche Einflüsse auf die Bildung von Emotionen und somit den Zusammenhang von Kapitalismus/der Konsumgesellschaft sowie Medienkultur im Hinblick auf die Produktion/Transformation emotionaler Muster. Seit 2006 lehrt sie als ordentliche Professorin für Soziologie und Anthropologie an der Hebräischen Universität Jerusalem.§2009 wurde sie von der Zeitung "Die Zeit" in eine Reihe von 12 Intellektuellen gewählt, die wahrscheinlich das Denken der Zukunft verändern werden.

Zusammenfassung

»Zeit für Gefühle«, »Schrei vor Glück«, »Aus Freude am Fahren« – Werbeslogans wie diese illustrieren aufs Schönste einen zentralen Mechanismus des zeitgenössischen Kapitalismus: Waren produzieren Gefühle und zugleich werden Gefühle zu Waren. Wie kam es zu dieser Verschränkung von Emotionen und Konsum? Was bedeutet sie für die Identität des modernen Subjekts? Und wie lassen sich wahre Gefühle erkennen und Warengefühle kritisieren? Die hier versammelten Beiträge gehen diesen Fragen in konkreten Feldern (z. B. Tourismus, Musik, Sexualität) nach und fügen sich zu einer umfassenden Ethnographie des Strebens nach emotionaler Authentizität – jener modernen Erfahrung, so die These dieses Buches, die durch die Koproduktion von Gefühlen und Konsumpraktiken erst erzeugt wird.

Zusatztext

»Der vorliegende Sammelband Wa(h)re Gefühle liefert einen wichtigen Beitrag zu einer kritischen Erneuerung des aktuellen Diskurses über den Kapitalismus und seine neoliberale Ausformung in den westlichen Gesellschaften.«

Bericht

»Doch dass die Gefühlserkundungen dieses interessanten Sammelbandes vor allem im theoretischen Überbau zu Widerspruch und Denkanstrengungen reizen, ist auf dem Feld der kritischen Wissenschaft eher als Kompliment zu sehen. Hier verbinden sich alte Fragen mit neuen Problemen und kreativen Analysen.« Hannah Bethke Frankfurter Allgemeine Zeitung 20180221

Produktdetails

Mitarbeit Eva Illouz (Herausgeber), Ev Illouz (Herausgeber), Michael Adrian (Übersetzung)
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 15.01.2018
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie > Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologie
 
EAN 9783518298084
ISBN 978-3-518-29808-4
Anzahl Seiten 332
Abmessung (Verpackung) 11 x 17.8 x 1.8 cm
Gewicht (Verpackung) 201 g
Originaltitel The beating Heart of Capitalism. How Emotions became Commodities
 
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 2208
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.2208
suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 2208
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.2208
Themen Kapitalismus, Verstehen, Emotionen, Konsum, Gefühle, Soziologie: Familie und Beziehungen, Soziologie: Arbeit und Beruf, auseinandersetzen, Verdinglichung
 

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