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Die vorliegende Publikation geht auf eine Längsschnittstudie zurück, die von 2001-2003 am Zentrum für Lehrerbildung und 2006/2007 am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld dur- geführt wurde. Sie wurde finanziert vom Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung und vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des L- des Nordrhein-Westfalen. Wir danken den Drittmittelgebern und den beteiligten Institutionen für finanzielle Förderung und institutionelle Unterstützung in den verschiedenen Phasen der Studie. Ursprünglich als einmalige Befragung von Abiturientinnen und Abituri- ten des Abiturjahrgangs 2002 geplant, wurde die Studie zu einem Längsschnitt erweitert, der die jungen Frauen und Männer in ihren Orientierungsprozessen und biographischen Entscheidungen über mehrere Jahre begleitet hat. Ihre Erz- lungen und Reflexionen geben Einblicke in den komplexen Prozess der Beru- orientierung und die Anforderungen des Übergangs von der Schule in ein Stu- um oder eine berufliche Ausbildung. Wir danken den jungen Frauen und M- nern herzlich für ihr Vertrauen und ihre Bereitschaft, sich für die Interviews zur Verfügung zu stellen und sich dafür Zeit zu nehmen. Unser Dank gilt auch den Koordinatoren und Koordinatorinnen der befragten Schulen, die sich die Zeit genommen haben, unseren Fragebogen zur Situation der Berufsorientierung an den Schulen mit Gymnasialer Oberstufe zu beantworten; ihre Antworten geben interessante Einblicke in den Prozess der Entwicklung schulischer Angebote zur Berufsorientierung an Schulen.
Über den Autor / die Autorin
Dr. Mechtild Oechsle ist Professorin für Sozialwissenschaften an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.
Dr. Helen Knauf ist Professorin für Frühkindliche Bildung an der Hochschule Fulda.
Christiane Maschetzke, Diplom-Soziologin, ist freiberufliche Trainerin und Coach für Berufs- und Karriereplanung (Life/Work Planning).
Zusammenfassung
Diese Studie gibt Einblicke in Lebensplanung und Berufsorientierung junger Frauen und Männer kurz vor dem Abitur und analysiert den Einfluss von Schule und Elternhaus.
Die Übergänge von der Schule in Studium und Berufsausbildung sind auch für AbiturientInnen in den letzten Jahren unübersichtlicher und die Berufs- und Ausbildungsentscheidungen komplexer geworden. Was will ich nach dem Abitur machen, will ich studieren oder doch lieber eine Ausbildung machen? Wie will ich später leben? Was kann ich überhaupt? Diese Fragen sind für viele AbiturientInnen auch kurz vor dem Abitur noch keineswegs geklärt.
Diese Untersuchung gibt Auskunft über Berufsorientierungen und Handlungsstrategien von jungen Frauen und Männern kurz vor dem Abitur. Sie fragt nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Berufsorientierungen und der Lebensplanung beider Geschlechter und analysiert den Einfluss von Schule und Eltern auf die Orientierungsprozesse von Schülerinnen und Schülern.
Vorwort
Über den Berufseinstieg
Zusatztext
"Die vorgelegte Studie ist eine Bereicherung, weil sie verstärkt die Berufsorientierung und Lebensplanung für Abiturienten und Studenten vorlegt und eine Ergänzung, weil die Ergebnisse übertragbar sind auf Berufsorientierungsprozesse auch für die Abschlussjahrgänge der Sekundarstufe I. Die Vielfalt der methodischen Instrumentarien mit quantitativen und qualitativen und längsschnitthaften Elementen regt zu weiterer Forschung an, z.B. der Fortbildung der Lehrer zur Berufsorientierung, der steigenden Wirkung des Internets und der notwendigen Bewältigung der ungeordneten Informationsfülle, denn diese Prozesse haben einen wachsenden Einfluss auf die Berufsorientierung und Lebensplanung." Das Argument, 287-2010
Bericht
"Die vorgelegte Studie ist eine Bereicherung, weil sie verstärkt die Berufsorientierung und Lebensplanung für Abiturienten und Studenten vorlegt und eine Ergänzung, weil die Ergebnisse übertragbar sind auf Berufsorientierungsprozesse auch für die Abschlussjahrgänge der Sekundarstufe I. Die Vielfalt der methodischen Instrumentarien mit quantitativen und qualitativen und längsschnitthaften Elementen regt zu weiterer Forschung an, z.B. der Fortbildung der Lehrer zur Berufsorientierung, der steigenden Wirkung des Internets und der notwendigen Bewältigung der ungeordneten Informationsfülle, denn diese Prozesse haben einen wachsenden Einfluss auf die Berufsorientierung und Lebensplanung." Das Argument, 287-2010