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In den Jahren 1830-71 organisierten sich in der schlesischen Hauptstadt Breslau viele Bürger in Vereinen, in denen sie nachdrücklich für eine freiheitlich-demokratische Umgestaltung Preußens wie Gesamtdeutschlands eintraten. Diese Vereinigungen waren von beachtlicher Mitgliederstärke und besaßen unter der Einwohnerschaft erheblichen Einfluß. Breslau wurde zu einem Zentrum der entschieden freiheitlich-demokratischen Bewegung. Im Mittelpunkt der Studie stehen Mitgliederuntersuchungen, politische Programme und politische Aktionen dieser Vereinigungen. Die Arbeit analysiert ein wichtiges, aber bislang nahezu vergessenes Kapitel Breslauer Geschichte.
Über den Autor / die Autorin
Der Autor: Christian Gürtler, Jahrgang 1968. Studium der Geschichte und Geographie (Lehramt Gymnasium), 1996 Staatsexamen. 2003 Promotion in Neuerer Geschichte.