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Parlamentarisierung der europäischen Außenpolitik
Das Europäische Parlament und die Vertragspolitik der Europäischen Union. Diss.

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die Studie skizziert den Parlamentarisierungsprozeß europäischer Vertragspolitik und zeigt dessen Konsequenzen für das politische System der EU sowie für deren Rolle als internationaler Verhandlungspartner auf.

Außenpolitik gilt gewöhnlich nicht als originäres Bewährungsfeld parlamentarischer Kontrolle. Dennoch findet dort, wo die Außenpolitik der EU am deutlichsten ausgeprägt ist, in der Vertragspolitik, ein beachtlicher Prozeß der Parlamentarisierung statt. Alle internationalen Verträge mit großer politischer Reichweite, die die EU in den neunziger Jahren abgeschlossen hat, waren bereits von der Zustimmung des Europäischen Parlaments (EP) abhängig.
Die Studie erfaßt den graduellen Kompetenzzuwachs des EP in seiner Bedeutung für die Formulierung europäischer Vertragspolitik und analysiert dessen Auswirkungen auf die Akteursrolle der EU gegenüber Drittstaaten. Fallstudien zur Zollunion mit der Türkei, zur Uruguay-Runde des GATT sowie zur Kategorie der Beitrittsabkommen klären, wie ein positives Votum des EP zustandekommt, obwohl der EU im Vergleich zu parlamentarischen Regierungssystemen auf nationaler Ebene das Charakteristikum einer loyalen Regierungsmehrheit im Parlament fehlt.

Zusammenfassung

Die Studie skizziert den Parlamentarisierungsprozeß europäischer Vertragspolitik und zeigt dessen Konsequenzen für das politische System der EU sowie für deren Rolle als internationaler Verhandlungspartner auf.



Außenpolitik gilt gewöhnlich nicht als originäres Bewährungsfeld parlamentarischer Kontrolle. Dennoch findet dort, wo die Außenpolitik der EU am deutlichsten ausgeprägt ist, in der Vertragspolitik, ein beachtlicher Prozeß der Parlamentarisierung statt. Alle internationalen Verträge mit großer politischer Reichweite, die die EU in den neunziger Jahren abgeschlossen hat, waren bereits von der Zustimmung des Europäischen Parlaments (EP) abhängig.


Die Studie erfaßt den graduellen Kompetenzzuwachs des EP in seiner Bedeutung für die Formulierung europäischer Vertragspolitik und analysiert dessen Auswirkungen auf die Akteursrolle der EU gegenüber Drittstaaten. Fallstudien zur Zollunion mit der Türkei, zur Uruguay-Runde des GATT sowie zur Kategorie der Beitrittsabkommen klären, wie ein positives Votum des EP zustandekommt, obwohl der EU im Vergleich zu parlamentarischen Regierungssystemen auf nationaler Ebene das Charakteristikum einer loyalen Regierungsmehrheit im Parlament fehlt.

Produktdetails

Autoren Stephan Krauß, Stefan Krauss
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2000
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geisteswissenschaften allgemein
Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Sozialwissenschaften allgemein
 
EAN 9783810025890
ISBN 978-3-8100-2589-0
Anzahl Seiten 252
Illustration 252 S.
Höhe (Verpackung) 21 cm
Gewicht (Verpackung) 364 g
 
Serie Forschung Politik > 62
Forschung Politikwissenschaft > Bd.62
Forschung Politik
Forschung Politikwissenschaft > 62
Themen Soziologie, C, Sociology, Society, Social Sciences, Geschäftsordnung, Social Sciences, general, Parlamentarisierung
 

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