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Am kalten Hang
viagg' invernal

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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»Esther Kinskys Gedichte lesen unsere Welt mit allen Sinnen und horchen in vergessene, aber dafür nicht weniger konstitutive Schichten der Sprache hinein. Die mysteriösen Sprüche des alttestamentarischen Propheten Jeremiah aufgeschlagen in der Hand, die ins Mark treffenden Töne von Schuberts Winterreise im Ohr, so entwirft Am kalten Hang eine stark assoziative Landschaft der Trauer und des Schmerzes. Im Spannungsverhältnis zu diesen an die Grenzen geistiger Integrität rührenden Gebilden steht eine sich unter jedem Gedicht fortsetzende lyrische Kurzprosa. Es handelt sich dabei um eine Art von mikrotextueller Italienischer Reise, die sich aber, fern jeglicher Kulturbeflissenheit, als Wanderung 'durchs Gebirge' in 'eine Fremdnis' erweist. Begegnungen mit verschiedenen Landstrichen zwischen Elbe und Olevano verdichten sich in Korrespondenz mit den Gedichten zu einem intensiven und ergreifenden Selbstgespräch über Leid, Fremdsein, Tod und Gedächtnis.« - Iain Galbraith

Über den Autor / die Autorin

Esther Kinsky, geboren 1956, hat Slawistik und Anglistik in Bonn und Toronto studiert. Sie arbeitet als Übersetzerin aus dem Polnischen, Englischen und Russischen. Ihr übersetzerisches Oeuvre umfasst u. a. Werke von Ida Fink, Hanna Krall, Ryszard Krysnicki, Aleksander Wat, Joseph O'Connor und Jane Smiley. Esther Kinksy lebt in Berlin. 2009 erhielt sie den Paul-Celan-Preis und 2011 den Karl-Dedecius-Preis. Im Jahr 2015 wurde sie mit dem Kranichsteiner Literaturpreis ausgezeichnet.

Christian Thanhäuser, geboren 1956 in Linz, lebt in Ottensheim/Oberösterreich. Vielfach preisgekrönter bildender Künstler, Grafiker, Buchgestalter und Verleger. Zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. Bislang erschienen über sechzig mit Holzschnitten und Radierungen illustrierte Bücher und Mappenwerke.

Zusammenfassung

»Esther Kinskys Gedichte lesen unsere Welt mit allen Sinnen und horchen in vergessene, aber dafür nicht weniger konstitutive Schichten der Sprache hinein. Die mysteriösen Sprüche des alttestamentarischen Propheten Jeremiah aufgeschlagen in der Hand, die ins Mark treffenden Töne von Schuberts Winterreise im Ohr, so entwirft Am kalten Hang eine stark assoziative Landschaft der Trauer und des Schmerzes. Im Spannungsverhältnis zu diesen an die Grenzen geistiger Integrität rührenden Gebilden steht eine sich unter jedem Gedicht fortsetzende lyrische Kurzprosa. Es handelt sich dabei um eine Art von mikrotextueller Italienischer Reise, die sich aber, fern jeglicher Kulturbeflissenheit, als Wanderung ›durchs Gebirge‹ in ›eine Fremdnis‹ erweist. Begegnungen mit verschiedenen Landstrichen zwischen Elbe und Olevano verdichten sich in Korrespondenz mit den Gedichten zu einem intensiven und ergreifenden Selbstgespräch über Leid, Fremdsein, Tod und Gedächtnis.« - Iain Galbraith

Produktdetails

Autoren Esther Kinsky, Christian Thanhäuser
Mitarbeit Christian Thanhäuser (Illustration)
Verlag Matthes & Seitz Berlin
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.09.2016
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
 
EAN 9783957572226
ISBN 978-3-95757-222-6
Anzahl Seiten 60
Abmessung (Verpackung) 15.3 x 20.5 x 1.4 cm
Gewicht (Verpackung) 188 g
 
Serie Dichtung
Themen Tod, Lyrik, Belletristik, Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft, Beobachtungen, Fremde, auseinandersetzen
 

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