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Wissenszuschreibungen in der Interaktion
Eine gesprächsanalytische Untersuchung impliziter und expliziter Formen der Zuschreibung von Wissen. Dissertationsschrift

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Interagierenden steht zur Anzeige und Aushandlung geteilten Wissens ('common ground') eine Vielzahl sprachlich-kommunikativer Formen zur Verfügung. Am Beispiel der Modalpartikel 'ja' und des mentalen Verbs 'wissen' befasst sich die Studie mit Momenten in der Interaktion, in denen Interagierende einander erkennbar Wissen zuschreiben. Vorkommen dieser beiden Formen in drei Gesprächstypen werden konversationsanalytisch und interaktional-linguistisch untersucht. Dabei werden einerseits funktionale, argumentative, rhetorische, sequenzielle und beteiligtenbezogene Aspekte der einzelsprachlichen Praktiken herausgearbeitet und andererseits allgemeine Schlüsse zur interaktiv-sozialen Relevanz von Wissenszuschreibungen in der Interaktion gezogen, insbesondere in Hinblick auf die Anzeige und Aushandlung wissensmäßiger Rechte und Pflichten von Interagierenden. Die Studie zeigt, inwiefern es methodisch möglich und erkenntnisträchtig ist, einen mentalen Gegenstand wie Wissen konversationsanalytisch zu untersuchen.

Zusammenfassung

Interagierenden steht zur Anzeige und Aushandlung geteilten Wissens (‚common ground‘) eine Vielzahl sprachlich-kommunikativer Formen zur Verfügung. Am Beispiel der Modalpartikel ‚ja‘ und des mentalen Verbs ‚wissen‘ befasst sich die Studie mit Momenten in der Interaktion, in denen Interagierende einander erkennbar Wissen zuschreiben. Vorkommen dieser beiden Formen in drei Gesprächstypen werden konversationsanalytisch und interaktional-linguistisch untersucht. Dabei werden einerseits funktionale, argumentative, rhetorische, sequenzielle und beteiligtenbezogene Aspekte der einzelsprachlichen Praktiken herausgearbeitet und andererseits allgemeine Schlüsse zur interaktiv-sozialen Relevanz von Wissenszuschreibungen in der Interaktion gezogen, insbesondere in Hinblick auf die Anzeige und Aushandlung wissensmäßiger Rechte und Pflichten von Interagierenden.

Die Studie zeigt, inwiefern es methodisch möglich und erkenntnisträchtig ist, einen mentalen Gegenstand wie Wissen konversationsanalytisch zu untersuchen.

Produktdetails

Autoren Silke Reineke
Verlag Universitätsverlag Winter
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.02.2016
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Sprach- und Literaturwissenschaft > Deutsche Sprachwissenschaft / Deutschsprachige Lit
 
EAN 9783825365240
ISBN 978-3-8253-6524-0
Anzahl Seiten 234
Illustration 6 Abbildungen
Abmessung (Verpackung) 17.2 x 24.8 x 2.1 cm
Gewicht (Verpackung) 549 g
 
Serie OraLingua > 12
OraLingua > 12
Themen Wissen, Alltagssprache, Interaktionale Linguistik, Gesprächsforschung, gesprochene Sprache, Interaktionsanalyse, Konversationsanalyse, wissen (Verb), mentale Entitäten, ja (Modalpartikel), Wissenszuschreibung, Common Ground, sprachliche Praxis
 

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