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Das Buch bezieht sich auf jene Geistes- und Sozialwissenschaften, deren unterschiedliche Bereiche - von der Religion über die Kunst bis zur Politik - unter dem Gesichtspunkt von Wertideen betrachtet werden. Wie diese wirken, hängt davon ab, in welcher Form und unter welchen Bedingungen sie auf wen treffen. Viele durchaus richtige Analysen und Prognosen erscheinen einer Gesellschaft deshalb unglaubwürdig, weil diese gerne das als wahr akzeptiert, was sie bereits für wünschenswert hält. Das besagt in der Regel nichts gegen die Wahrheit jener Analysen, wohl jedoch etwas über die Missachtung des Unterschieds von Wahrheit, Geltung und Fürwahrhalten. Ihm vor allem gelten die Ausführungen in diesem Buch, aber unter anderem auch der Frage nach dem Sinn der Rede von der "Wahrheit als Tochter der Zeit".
Über den Autor / die Autorin
Karl Acham, geboren 1939, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik, Promotion 1964 und Habilitation 1971 im Fach Philosophie an der Universität Graz. Dort war er von 1974 - 2008 Professor für Soziologie, Gastprofessuren u. a. in Kanada, China, Brasilien und Japan. §Forschungsschwerpunkte: Geschichts- und Sozialphilosophie, Wissenschaftsgeschichte, Theorie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Kultursoziologie
Zusammenfassung
Das Buch bezieht sich auf jene Geistes- und Sozialwissenschaften, deren unterschiedliche Bereiche – von der Religion über die Kunst bis zur Politik – unter dem Gesichtspunkt von Wertideen betrachtet werden. Wie diese wirken, hängt davon ab, in welcher Form und unter welchen Bedingungen sie auf wen treffen. Viele durchaus richtige Analysen und Prognosen erscheinen einer Gesellschaft deshalb unglaubwürdig, weil diese gerne das als wahr akzeptiert, was sie bereits für wünschenswert hält. Das besagt in der Regel nichts gegen die Wahrheit jener Analysen, wohl jedoch etwas über die Missachtung des Unterschieds von Wahrheit, Geltung und Fürwahrhalten. Ihm vor allem gelten die Ausführungen in diesem Buch, aber unter anderem auch der Frage nach dem Sinn der Rede von der „Wahrheit als Tochter der Zeit“.