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Durchbruch bei Stalingrad
Roman. Gefunden, herausgegeben und mit einem dokumentarischen Anhang versehen von Carsten Gansel

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Durchbruch bei Stalingrad - Ein Antikriegsroman, der die Schrecken des Krieges schonungslos offenlegt.
Heinrich Gerlachs Meisterwerk, direkt nach der Schlacht um Stalingrad in sowjetischer Kriegsgefangenschaft geschrieben, schildert eindringlich die seelische Wandlung eines deutschen Offiziers angesichts der Sinnlosigkeit des Krieges. Das Originalmanuskript, durch verschiedene Arbeitslager gerettet, wurde letztendlich vom russischen Geheimdienst konfisziert und blieb fast 70 Jahre verschollen.
Als Gründungsmitglied des Bundes Deutscher Offiziere setzte sich Gerlach für die Beendigung des aussichtslosen Kampfes ein. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland gelang es ihm unter Hypnose, Teile des Romans zu rekonstruieren. 1957 erschien das Buch unter dem Titel Die verratene Armee und wurde zum Millionenseller.
Nun liegt dank eines sensationellen Fundes in Moskauer Archiven das von der Veröffentlichung stark abweichende Originalmanuskript von Gerlachs Durchbruch bei Stalingrad erstmals gedruckt vor. Vom Herausgeber Carsten Gansel mit einem reichen dokumentarischen Anhang versehen, offenbart dieser einzigartige Antikriegsroman nach 70 Jahren das wahre Ausmaß der Tragödie von Stalingrad.

Über den Autor / die Autorin

Carsten Gansel, 1955 geboren, ist Professor für Germanistische Literatur- und Medien-Didaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er studierte Germanistik, Philosophie, Slawistik und Pädagogik, wurde 1981 promoviert und 1989 habilitiert.

Zusammenfassung


Ein Buch, zurück aus 70 Jahren Kriegsgefangenschaft.



Heinrich Gerlachs großer Antikriegsroman: Direkt nach der Schlacht um Stalingrad im sowjetischen Kriegsgefangenenlager geschrieben, durch verschiedene Arbeitslager gerettet, aber letztendlich vom russischen Geheimdienst konfisziert – jetzt nach fast 70 Jahren erstmals veröffentlicht.


Dieses Buch hat eine der außergewöhnlichsten Publikationsgeschichten seit je: Heinrich Gerlach, als deutscher Offizier in der Schlacht um Stalingrad schwer verwundet, begann in sowjetischer Gefangenschaft einen Roman zu schreiben, der das Grauen von Stalingrad, die Sinnlosigkeit des Krieges, vor allem aber die seelische Wandlung eines deutschen Soldaten unter dem Eindruck des Erlebten ungeschminkt darstellen sollte. Zudem war er im Herbst 1943 Gründungsmitglied des Bunds Deutscher Offiziere, der aus der Kriegsgefangenschaft heraus zur Beendigung des sinnlosen Kampfes aufrief.


Gerlach rettete sein Manuskript durch viele Arbeitslager. 1949 aber entdeckte und beschlagnahmte der russische Geheimdienst den 600 Seiten starken Roman. Erst im Frühjahr 1950 war Gerlach wieder zurück in Deutschland – ohne den Roman. Sämtliche Versuche, ihn aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren, scheiterten – bis Gerlach auf eine ungewöhnliche Idee kam. Unter Hypnose konnte er Teile des Buches wieder erinnern. 1957, mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Gefangennahme, erschien das Buch unter dem Titel Die verratene Armee – und wurde zum Millionenseller.


Carsten Gansel ist nun in Moskauer Archiven ein sensationeller Fund gelungen: das von der Veröffentlichung stark abweichende Originalmanuskript von Gerlachs Durchbruch bei Stalingrad. Vom Herausgeber mit einem reichen dokumentarischen Anhang versehen, liegt es nach 70 Jahren hiermit zum ersten Mal gedruckt vor.

Vorwort

Ein Buch, zurück aus 70 Jahren Kriegsgefangenschaft

Zusatztext

One of the greatest novels of the Second World War. (...) Only the re-discovery of the original could have caused a rethink of a book known as The Great Stalingrad Novel because of its authenticity.

Bericht

Es ist die wahrscheinlich ungewöhnlichste Entstehungsgeschichte eines Romans, von der man je gehört hat. (...) Heinrich Gerlach hat in sowjetischer Gefangenschaft einen Roman über das Grauen und die Sinnlosigkeit von Stalingrad geschrieben, einen Anti-Kriegs-Roman. (...) Gerlach schreibt keinen Offiziersroman, sondern dokumentiert - das macht ihn so besonders - das Leben und Empfinden der Soldaten aller Ränge. Und er dokumentiert auch Kriegsverbrechen der Deutschen Wehrmacht. Hannes Heer hat anlässlich der Wehrmachtsausstellung einmal bemerkt, dass "kein Roman erzähle, was in den besetzten Gebieten im Osten und Südosten am Verbrechen begangen worden" ist. Hier ist er. Jetzt können wir ihn alle lesen. Julia Encke FAS 20160306

Produktdetails

Mitarbeit Carste Gansel (Herausgeber), Carsten Gansel (Herausgeber)
Autoren Heinrich Gerlach
Verlag Galiani ein Imprint im Kiepenheuer & Witsch Verlag
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 24.03.2016
Thema Belletristik > Erzählende Literatur
Sachbuch > Geschichte > 20. Jahrhundert (bis 1945)
 
EAN 9783869711218
ISBN 978-3-86971-121-8
Anzahl Seiten 704
Illustration mit zahlreichen s/w Abbildungen
Abmessung (Verpackung) 15 x 22 x 5.4 cm
Gewicht (Verpackung) 881 g
 
Themen Zweiter Weltkrieg, Deutsche Literatur, Frieden, Wehrmacht, Faschismus, Kriegsgefangenschaft, Autobiographie, Offizier, Botschaft, Russland, Belletristik, Deutsches Reich, Anhang, eines, Klassische Belletristik, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Soziales, Biografischer Roman, Generation, Deutschland: Nationalsozialismus (1933–1945), Original-Manuskript, Die verratene Armee, dokumentarischer Anhang, Anti-Kriegsroman, Trauma-Verarbeitung, Stalingrad-Schlacht, Deutscher, Belastungsstörung, Posttraumatische, sowjetische Arbeitslager, auseinandersetzen, vergessene, Periode des Nationalsozialismus (1933 bis 1945), militärischer widerstand, Trauma Aufarbeitung Krieg, Überlebende Stalingrad Schlacht, Antikriegsliteratur Deutschland, Zeitgeschichte 1943, Schlacht Stalingrad, Kriegsgefangene Offiziere, Russische Archive Stalingrad, Kriegserlebnisse Ostfront, Kriegsgefangenenlager Russland, Gefangenschaft Sowjetunion, Militärischer Alltag, Volkstrauertag Literatur, Manuskript Kriegsgefangenschaft, Deutsche Offiziere 1943, vergessens
 

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