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Denise kommt mehr schlecht als recht mit ihrem Leben klar. Sie arbeitet im Discounter, ihre kleine Tochter Linda überfordert sie. Mit dem Lohn für einen Pornodreh will sie weiterkommen, aber man lässt sie auf ihr Geld warten. Immer öfter steht der verschuldete Ex-Jurastudent Anton an ihrer Kasse. Vorsichtig kommen sie sich näher. Während Anton seiner Privat¬insolvenz entgegenbangt und Denise um ihr Recht kämpft, entwickelt sich eine zarte Liebe. Beide versuchen, sich einander zu öffnen, doch als Denise endlich ihr Geld bekommen soll und Antons Gerichtstermin naht, steht schnell wieder alles in Frage ... Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2014.
Über den Autor / die Autorin
Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er gehört zu den wichtigsten jungen deutschen Theaterautoren. 2007 erschien Thomas Melles Prosadebüt, wofür er 2008 den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis erhielt. Thomas Melle lebt in Berlin.
Zusammenfassung
Denise kommt mehr schlecht als recht mit ihrem Leben klar. Sie arbeitet im Discounter, ihre kleine Tochter Linda überfordert sie. Mit dem Lohn für einen Pornodreh will sie weiterkommen, aber man lässt sie auf ihr Geld warten. Immer öfter steht der verschuldete Ex-Jurastudent Anton an ihrer Kasse. Vorsichtig kommen sie sich näher. Während Anton seiner Privat¬insolvenz entgegenbangt und Denise um ihr Recht kämpft, entwickelt sich eine zarte Liebe. Beide versuchen, sich einander zu öffnen, doch als Denise endlich ihr Geld bekommen soll und Antons Gerichtstermin naht, steht schnell wieder alles in Frage ...
Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2014.
Zusatztext
Es gibt genaue Beobachtungen in diesem Buch, selten präzise Sätze, überraschend treffende Wendungen der Ereignisse.
Bericht
Melle richtet auch im dritten Buch seinen Blick scharf und unbarmherzig auf die Bruchstellen menschlichen Seins, auf Grenzgänger und Ausgegrenzte. (...) Ein souverän versprachlichter, nicht zu gewinnender Kampf. Die Welt