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Kopfkissenbuch
Kommentierte Neuübersetzung von Michael Stein, erstmals vollständig auf Deutsch. Bibliophile Schmuckausgabe mit farbig bedrucktem Feinleinen

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Eine poetische Zeitreise an den japanischen Kaiserhof des Jahres 1000
Neuübersetzung - erstmals vollständig auf Deutsch!


Ein Bündel edlen Papiers diente Sei Shonagon vor tausend Jahren als Notizbuch. Ihm vertraute sie an, was ihr durch den Kopf ging, darunter Vertrauliches und Delikates aus den Privatgemächern des Kaiserpalasts. Ob sie geistreiche Zwiegespräche schildert, ein intimes Tête-à-Tête oder das Schwertlilienfest ausmalt - ihre Impressionen wirken wie mit dem Tuschepinsel hingetupfte Ewigkeitsbilder. Nie hat man eine Frau inspirierter über sich und ihre Welt plaudern hören!
Sei Shonagons «Telegramme» aus einer sagenhaften Hochkultur gewähren tiefe Einblicke in das Japan der Heian-Zeit wie auch ins Seelenleben der Verfasserin selbst. Ihr radikal subjektives Bekenntnisbuch, erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt und dabei von aller falschen Süßlichkeit befreit, bezaubert durch seinen klaren, ungekünstelten Ton. Freizügig stellt hier eine kluge, selbstbewusste Frau Weltbewegendes neben scheinbar Banales, spricht über Mode oder Galanterie und entlarvt mit spitzer Feder das Intrigenspiel bei Hofe. Aus kritischer Halbdistanz zu den Mächtigen zeigt sie das Treiben einer müßiggängerischen Feudalkaste, die sich ihre Zeit mit Kalligraphie, Flötenspiel oder Fußball vertreibt. Und amüsiert erkennen wir heutigen Leser: Auch vor tausend Jahren gab es sie schon, die eitlen Parvenüs und Bonzen, Trendsetter und Stilikonen, Ästheten und Fashion-Victims.
Der Einband aus bedrucktem und foliengeprägtem Feinleinen, die farbige Fadenheftung und der Zweifarbdruck (Schmuckfarbe rot) auf Satinpapier machen diese Ausgabe zu einer bibliophilen Kostbarkeit.

Über den Autor / die Autorin

Sei Shonagon (ca. 966-nach 1010) stammte aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie - ihr Vater war ein bekannter Dichter. Mit sechsundzwanzig Jahren trat sie in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst.

Zusammenfassung


Eine poetische Zeitreise an den japanischen Kaiserhof des Jahres 1000


Neuübersetzung - erstmals vollständig auf Deutsch!



Ein Bündel edlen Papiers diente Sei Shonagon vor tausend Jahren als Notizbuch. Ihm vertraute sie an, was ihr durch den Kopf ging, darunter Vertrauliches und Delikates aus den Privatgemächern des Kaiserpalasts. Ob sie geistreiche Zwiegespräche schildert, ein intimes Tête-à-Tête oder das Schwertlilienfest ausmalt – ihre Impressionen wirken wie mit dem Tuschepinsel hingetupfte Ewigkeitsbilder. Nie hat man eine Frau inspirierter über sich und ihre Welt plaudern hören!

Sei Shonagons «Telegramme» aus einer sagenhaften Hochkultur gewähren tiefe Einblicke in das Japan der Heian-Zeit wie auch ins Seelenleben der Verfasserin selbst. Ihr radikal subjektives Bekenntnisbuch, erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt und dabei von aller falschen Süßlichkeit befreit, bezaubert durch seinen klaren, ungekünstelten Ton. Freizügig stellt hier eine kluge, selbstbewusste Frau Weltbewegendes neben scheinbar Banales, spricht über Mode oder Galanterie und entlarvt mit spitzer Feder das Intrigenspiel bei Hofe. Aus kritischer Halbdistanz zu den Mächtigen zeigt sie das Treiben einer müßiggängerischen Feudalkaste, die sich ihre Zeit mit Kalligraphie, Flötenspiel oder Fußball vertreibt. Und amüsiert erkennen wir heutigen Leser: Auch vor tausend Jahren gab es sie schon, die eitlen Parvenüs und Bonzen, Trendsetter und Stilikonen, Ästheten und Fashion-Victims.

Der Einband aus bedrucktem und foliengeprägtem Feinleinen, die farbige Fadenheftung und der Zweifarbdruck (Schmuckfarbe rot) auf Satinpapier machen diese Ausgabe zu einer bibliophilen Kostbarkeit.

Zusatztext

«Michael Stein, dem meisterlichen Herausgeber, Kommentator und Übersetzer, ist mit der erstmals vollständigen Übertragung aus dem Japanischen ins Deutsche ein editorisches und bibliophiles Meisterwerk gelungen.»

Bericht

»Nie war Literatur so zentral für Herrschaft wie im Japan der Heian-Zeit. Und nie ist Herrschaft wieder zu so herrlicher Literatur geworden wie hier.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus

Produktdetails

Mitarbeit Michae Stein (Herausgeber), Michael Stein (Herausgeber), Michael Stein (Übersetzung)
Autoren Sei Shonagon, Sei Shonagon
Verlag Manesse
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Thema Belletristik > Erzählende Literatur
 
EAN 9783717523147
ISBN 978-3-7175-2314-7
Anzahl Seiten 384
Illustration Zweifarbendruck.
Abmessung (Verpackung) 22.5 x 3.4 x 22.5 cm
Gewicht (Verpackung) 1’102 g
Originaltitel Makura-no-Soshi
 
Themen Kulturgeschichte, Mittelalter, Zeitreise, Japan, Tokio, Anthologien (nicht Lyrik), 11. Jahrhundert (1000 bis 1099 n. Chr.), 10. Jahrhundert (900 bis 999 n. Chr.), Frauenliteratur, Klassiker der Weltliteratur, Aphorismus, Kurzprosa, Aphorismus
 

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