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Die der Tel-Aviver Literarhistorikerin Margarita Pazi gewidmete Reihe neuer Studien zu jüdischen Autoren aus Österreich (darunter Franzos, Beer-Hofmann, Schnitzler, Broch, Roth, Kisch, Brod, Canetti, Celan, Ausländer) soll einer gewissen Tendenz zur Enthistorisierung in der Beurteilung ihres Werks entgegenwirken. Denn sie alle sind mehr oder weniger geprägt von der Eigenart des österreichischen Habsburgerreichs mit seinen vielfältigen literarischen Landschaften, die bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg weitergewirkt hat.
Über den Autor / die Autorin
Mark H. Gelber, geboren in New York, Studium an Universitäten in USA, Deutschland, Frankreich, Österreich, Israel. Seit 1980 an der Ben-Gurion Universität, Beer Sheva (Israel) tätig. Gastforscher bzw. Gastprofessur in USA, Österreich, Slowenien, Neuseeland, Belgien, Deutschland. Seit 2007 Leiter des Zentrums für österreichische und deutsche Studien, Beer Sheva. Veranstaltete zwei internationale Stefan Zweig Kongresse in Israel, sowie initiierte und mitorganisierte den ersten internationalen Stefan Zweig Kongress in Salzburg, 1992.
Dr. Hans Otto Horch ist Professor für Deutsch-jüdische Studien am Germanistischen Institut der Universität Aachen.
Sigurd Paul Scheichl studierte Germanistik und Anglistik in Innsbruck und Wien sowie an der University of Kansas und ist seit 1971 am Institut für Germanistik an der Universität Innsbruck tätig, seit 1992 als ordentlicher Professor; er ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung.