CHF 54.00

Architekt und / versus Baumeister
Die Frage nach dem Metier

Deutsch · Taschenbuch

Versand in der Regel in 1 bis 3 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

Die Sicht der Moderne und mehr noch die aktuelle Architekturkritik prägen heutzutage das Bild des Architekten: Er wird vor allem als Künstler und Schöpfer gesehen, mitunter sogar als 'Star'. Autonomie ist die längst die Maxime. 'Dienst an der Gesellschaft' ist nicht mehr Bestandteil der Debatte. Durch das gesamte 19. Jahrhundert bis hin zu Gropius' Bauhausmanifest (1919) erhallte der Ruf nach dem Architekten als 'Leitfigur'. Schon vor dieser Zeit propagierte der Geniekult nicht nur die Autonomie, sondern auch die Unantastbarkeit des Künstlers. Sowohl der Kulturraum nördlich der Alpen als auch die Zeit um 1700 boten sich an, um die Veränderung des Status und der Bedeutung des Architekten einer Betrachtung zu unterziehen. Der Band dokumentiert die Ergebnisse des Siebten Internationalen Barocksommerkurses der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln. Er befasst sich mit den Kompetenzen des Architekten um 1700 und seiner unterschiedlichen Bedeutung in künstlerischer wie auch in sozialer Sicht. Dies interessiert ganz besonders in einer Zeit, die in der kunsthistorischen Betrachtung mit der Ablösung der italienischen Meister durch einheimische Baukünstler, also mit Wechsel und Veränderung, verbunden wird.

Über den Autor / die Autorin

Werner Oechslin, geb. 1944, studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Mathematik in Zürich und Rom, lehrte in den USA, in Deutschland und in der Schweiz. Er war von 1985-2010 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich, 1986-2006 Vorsteher des Instituts gta, Departement Architektur der ETH Zürich, und ist der Gründer der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln.

Zusammenfassung

Die Sicht der Moderne und mehr noch die aktuelle Architekturkritik prägen heutzutage das Bild des Architekten: Er wird vor allem als Künstler und Schöpfer gesehen, mitunter sogar als ‘Star’. Autonomie ist die längst die Maxime. 'Dienst an der Gesellschaft' ist nicht mehr Bestandteil der Debatte. Durch das gesamte 19. Jahrhundert bis hin zu Gropius’ Bauhausmanifest (1919) erhallte der Ruf nach dem Architekten als 'Leitfigur'. Schon vor dieser Zeit propagierte der Geniekult nicht nur die Autonomie, sondern auch die Unantastbarkeit des Künstlers. Sowohl der Kulturraum nördlich der Alpen als auch die Zeit um 1700 boten sich an, um die Veränderung des Status und der Bedeutung des Architekten einer Betrachtung zu unterziehen. Der Band dokumentiert die Ergebnisse des Siebten Internationalen Barocksommerkurses der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln. Er befasst sich mit den Kompetenzen des Architekten um 1700 und seiner unterschiedlichen Bedeutung in künstlerischer wie auch in sozialer Sicht. Dies interessiert ganz besonders in einer Zeit, die in der kunsthistorischen Betrachtung mit der Ablösung der italienischen Meister durch einheimische Baukünstler, also mit Wechsel und Veränderung, verbunden wird.

Produktdetails

Autoren Antonio Becchi, Matteo Burioni, Ralph Dobler
Mitarbeit Werner Oechslin (Herausgeber), Einsiedeln Stiftung Bibliothek Werner Oechslin (Herausgeber), Stiftung Bibliothek Werner Oechslin (Herausgeber)
Verlag GTA Verlag
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 05.11.2009
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Kunst > Architektur
 
EAN 9783856762599
ISBN 978-3-85676-259-9
Anzahl Seiten 296
Illustration 130 Abb.
Abmessung (Verpackung) 21 x 24 x 24.3 cm
Gewicht (Verpackung) 1’057 g
 
Serie Studien und Texte zur Geschichte der Architekturtheorie
Siebter Internationaler Barocksommerkurs 2006 > 2006
Studien und Texte zur Geschichte der Architekturtheorie
Siebter Internationaler Barocksommerkurs 2006 > 2006
Themen Architekturtheorie, Barock, Baumeister, Architektur: berufliche Praxis, Architekt, Einsiedeln
 

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.