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Gesamtausgabe - Bd. 12: Deutschland, Deutschland über alles

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Am 6. August 1929 erschien in Willi Münzenbergs Neuem Deutschen Verlag "Deutschland, Deutschland über alles. Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky und vielen Fotografen Montiert von John Heartfield". Keine andere Publikation Tucholskys führte zu so heftigen Reaktionen und spaltete sogar die Lager von Freund und Feind. Das Buch ist ein Rückblick auf zehn Jahre Republik, seine Veröffentlichung der Höhepunkt des politisch-publizistischen Kampfes. Der Autor zieht hier, wie er es in einem Brief an Herbert Ihering selbst formulierte, "gewissermaßen eine abschließende Bilanz". Die besondere Schärfe seiner Polemik, die sich aus der Kombination von Texte und Bild ergibt, entfachte in der zeitgenössischen Presse einen Sturm der Entrüstung.
"Die Presse lobt - die Presse tobt" annoncierte der Verlag und fasste damit die Rezeption präzise zusammen. Die Wirkung, die sich Tucholsky schon 1912 von der Text-Bild-Montage versprochen hatte, war eingetreten.

Über den Autor / die Autorin

Kurt Tucholsky, geb. am 9.1.1890 in Berlin, studierte in Berlin und in Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1913 war er Mitarbeiter der 'Schaubühne' und späteren 'Weltbühne', nach Siegfried Jacobsohns Tod zeitweilig auch ihr Herausgeber. Seit 1929 hielt sich Kurt Tucholsky in Schweden auf, wo er in Hindas am 21.12.1935 aus dem Leben schied.§Tucholsky war einer der bedeutendsten und scharfzüngigsten Gesellschaftskritiker und Satiriker der Weimarer Republik, pessimistischer Aufklärer, dessen hellsichtige und häufig unterhaltsame Kritik das Ziel einer demokratischen und humanen Gesellschaft verfolgte und frühzeitig auf die Gefahren von antidemokratischer Gewalt hinwies. Er gilt als Meister der kleinen Textform, von der Glosse bis zur Reportage und vom Kabarettsong bis zum kleinen Roman.§§Ab 1932 veröffentlicht Tucholsky keine einzige Zeile mehr aus Verzweiflung über die politische Situation, seine Briefe unterzeichnet er mit "ein aufgehörter Deutscher" und "ein aufgehörter Schriftsteller".

Zusammenfassung

Am 6. August 1929 erschien in Willi Münzenbergs Neuem Deutschen Verlag "Deutschland, Deutschland über alles. Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky und vielen Fotografen Montiert von John Heartfield". Keine andere Publikation Tucholskys führte zu so heftigen Reaktionen und spaltete sogar die Lager von Freund und Feind. Das Buch ist ein Rückblick auf zehn Jahre Republik, seine Veröffentlichung der Höhepunkt des politisch-publizistischen Kampfes. Der Autor zieht hier, wie er es in einem Brief an Herbert Ihering selbst formulierte, "gewissermaßen eine abschließende Bilanz". Die besondere Schärfe seiner Polemik, die sich aus der Kombination von Texte und Bild ergibt, entfachte in der zeitgenössischen Presse einen Sturm der Entrüstung.


"Die Presse lobt - die Presse tobt" annoncierte der Verlag und fasste damit die Rezeption präzise zusammen. Die Wirkung, die sich Tucholsky schon 1912 von der Text-Bild-Montage versprochen hatte, war eingetreten.

Produktdetails

Mitarbeit Hans (Herausgeber), Sarah Hans (Herausgeber), Antje Bonitz (Herausgeber), Grathoff; Dirk (Herausgeber), Gerhard Kraiker (Herausgeber), Michael Hepp (Herausgeber), Antj Bonitz (Herausgeber), Hans (Herausgeber)
Autoren Kurt Tucholsky
Verlag Rowohlt
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > 20. Jahrhundert (bis 1945)
Belletristik > Erzählende Literatur > Hauptwerk vor 1945
 
EAN 9783498065416
ISBN 978-3-498-06541-6
Anzahl Seiten 498
Illustration s/w. Abb.
Abmessung (Verpackung) 17.2 x 22 x 4.2 cm
Gewicht (Verpackung) 899 g
 
Reihe Gesamtausgabe > Bd. 12
Gesamtausgabe, Texte und Briefe > Bd. 12
Gesamtausgabe > Bd. 12
Gesamtausgabe, Texte und Briefe > Bd. 12
Serie Tucholsky: Gesamtausgabe Texte und Briefe > 12
Tucholsky: Gesamtausgabe Texte und Briefe > 12
Themen Gesellschaftskritik, Bilderbuch, Satire, Weimarer Republik, Literarische Essays, Klassiker, Deutschland: Weimarer Republik (1918 bis 1933 n. Chr.), John Heartfield, Bilanz, Werkausgabe, Weltbühne, "Deutschland, Deutschland über alles", Rückblick, Polemik, eintauchen, auseinandersetzen
 

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