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On a research trip the author encountered the Dokra goldsmith technology known as cire perdue-casting. This title describes and documents this technology in detail and from a professional perspective.
Über den Autor / die Autorin
Johanna Dahm absolvierte Ende der Sechziger Jahre eine Ausbildung zur Goldschmiedin bei Max Fröhlich an der Zürcher Hochschule der Künste. Als Professorin für Schmuck und Objekte der Alltagskultur lehrte sie von 1990 bis 2005 an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim, wo sie zwei Fortbildungssemester zur Forschung der Gusstechnik der Ashanti in Ghana und der Dokra in Orissa, Indien, verbrachte. Wiederholt lehrte sie an der von Oskar Kokoschka gegründeten Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Ab 1987 war sie Lehrbeauftragte an den Hochschulen für Gestaltung in Düsseldorf, Basel, Genf, Zürich und Aarau sowie Gastdozentin an der Universität Göteborg, der Helwan University in Kairo, der Bezalel Academy in Jerusalem und am Royal College of Art, London. Sie ist freischaffende Schmuckkünstlerin in Zürich. Ihre Arbeiten werden seit 1973 international ausgestellt.
Zusammenfassung
Als Schmuckgestalterin sucht Johanna Dahm den Kontakt mit fremdem Wissen, baut Brücken zwischen den Kulturen und entwickelt so ihre künstlerische Arbeit weiter. In einer Forschungsreise lernte sie im ostindischen Orissa die Besonderheitender Dokra-Technik kennen, eine cire perdue-Gusstechnik, die weltweit sonst nur in Westafrika praktiziert wird.
'same same, but different' beschreibt und dokumentiert diese zum ersten Mal ausführlich und aus professioneller Sicht. Darüber hinaus werden Johanna Dahms Ringe, die in der radikal veränderten Gusstechnik entstanden sind, vorgestellt.
Anknüpfend an ihr erstes Buch, 'Lost and Found', bietet die Publikation zudem eine vergleichende Studie der Techniken in Orissa und Ghana. Mit einem wissenschaftlichen Essay von Hans Peter Hahn.