Mehr lesen
Persönlichkeitsstörungen effektiv und sicher mit der Psychodynamischen Psychotherapie behandeln
Bei der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen kommen neben der kognitiven Verhaltenstherapie vor allem tiefenpsychologische Verfahren zum Einsatz. Die Psychodynamische Psychotherapie hat dabei in den vergangenen Jahren entscheidende Erkenntnisse gewonnen, die in diesem Handbuch von einem renommierten internationalen Autorenteam unter Federführung von John F. Clarkin, Peter Fonagy und Glen O. Gabbard umfassend und anschaulich vorgestellt werden.
In drei großen Abschnitten stellen die Autoren alle wesentlichen Informationen zu Theorie, Diagnostik und Behandlung von Achse-II-Störungen zusammen: Der erste Teil beschäftigt sich vor allem mit dem Objektbeziehungsmodell und den neurobiologischen Grundlagen. Teil II beleuchtet verschiedene psychodynamische Therapieansätze wie Übertragungsfokussierte (TFP) und Mentalisierungsbasierte Psychotherapie (MBT) bei ausgewählten Persönlichkeitsstörungen. Zahlreiche anschauliche Fallbeispiele stellen den Bezug zur Praxis her. Der abschließende Abschnitt gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und eröffnet einen Ausblick auf das DSM-5.
Das Fazit der Autoren: Psychodynamische Psychotherapie und kognitive Verhaltenstherapie stehen sich in ihrer Wirksamkeit in nichts nach. Bei der Indikationsstellung für eine effektive Therapie kommt es daher stets auf die individuellen Bedingungen der Patientinnen und Patienten an.
Über den Autor / die Autorin
PhD John F. Clarkin ist Ko-Direktor des Instituts für Persönlichkeitsstörungen am New York Presbyterian Hospital, Westchester Division, Professor für Klinische Psychologie und Psychiatrie am Weill Medical College und an der Medizinischen Hochschule der Cornell University in New York; Past President der International Society for Psychotherapy Research; einer der führenden Experten für die Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen.
Peter Fonagy, Dr. phil., Dipl-Psych., Psychoanalytiker, ist Professor am University College, London, und Forschungskoordinator am Anna Freud Centre, Hampstead/London, der traditionsreichen Stelle, die vor ihm Anna Freud und Joseph Sandler innehatten. Zudem ist er Vize-Präsident der IPA, Mitherausgeber einer Anzahl bedeutender Zeitschriften, zum Beispiel des International Journal of Psychoanalysis, des Development and Psychopathology und des Bulletin of the Menninger Clinic. Fonagy gilt als einer der weltweit führenden Köpfe der Psychotherapieforschung.
MD, Glen O. Gabbard, Inhaber des Lehrstuhls für Psychoanalyse der Brown-Stiftung und Professor für Psychiatrie am Baylor College of Medicine, Houston; Supervisor am Houston-Galveston Psychoanalytic Institute, Houston.
Zusammenfassung
Persönlichkeitsstörungen effektiv und sicher mit der Psychodynamischen Psychotherapie behandeln
Bei der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen kommen neben der kognitiven Verhaltenstherapie vor allem tiefenpsychologische Verfahren zum Einsatz. Die Psychodynamische Psychotherapie hat dabei in den vergangenen Jahren entscheidende Erkenntnisse gewonnen, die in diesem Handbuch von einem renommierten internationalen Autorenteam unter Federführung von John F. Clarkin, Peter Fonagy und Glen O. Gabbard umfassend und anschaulich vorgestellt werden.
In drei großen Abschnitten stellen die Autoren alle wesentlichen Informationen zu Theorie, Diagnostik und Behandlung von Achse-II-Störungen zusammen: Der erste Teil beschäftigt sich vor allem mit dem Objektbeziehungsmodell und den neurobiologischen Grundlagen. Teil II beleuchtet verschiedene psychodynamische Therapieansätze wie Übertragungsfokussierte (TFP) und Mentalisierungsbasierte Psychotherapie (MBT) bei ausgewählten Persönlichkeitsstörungen. Zahlreiche anschauliche Fallbeispiele stellen den Bezug zur Praxis her. Der abschließende Abschnitt gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und eröffnet einen Ausblick auf das DSM-5.
Das Fazit der Autoren: Psychodynamische Psychotherapie und kognitive Verhaltenstherapie stehen sich in ihrer Wirksamkeit in nichts nach. Bei der Indikationsstellung für eine effektive Therapie kommt es daher stets auf die individuellen Bedingungen der Patientinnen und Patienten an.