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Lebensfreude, Vertrauen in sich und andere sowie die Erfahrung, das Leben in die eigenen Hände nehmen zu können, gehören zu den wichtigsten Zielen in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. In diesem Buch beschreiben erfahrene Traumapädagogen, wie dies im Alltag gelingen kann. Der Fokus liegt auf der pädagogischen Praxis im Gruppensetting, aber auch die Einzelarbeit wird berücksichtigt. Besonderer Wert wird auf die unmittelbare Umsetzbarkeit der Inhalte im erzieherischen Alltag gelegt. Die beständige Rückbindung der Praxis an den aktuellen traumatologischen Kenntnisstand bewirkt, dass die vorgestellten Methoden in ihrer Sinnhaftigkeit begriffen und somit individuell angepasst werden können. Zudem erleichtert dies, bei Bedarf eigene zielgerichtete Vorgehensweisen zu entwickeln. Im gesamten Band wird deutlich, wie durch die Verbindung von hoher Fachlichkeit und einer wertschätzend liebevollen Haltung sich selbst und den Betreuten gegenüber ein heilsames Milieu erwächst. Das »Praxishandbuch Traumapädagogik« ist ein Destillat der aktuellen traumapädagogischen Theorie, eine Erfahrungsweitergabe von Praktikern für Praktiker und ein Grundlagenwerk zur Weiterentwicklung der eigenen traumapädagogischen Kompetenzen.
Über den Autor / die Autorin
Martin Baierl, geboren 1970, war bisher tätig als leitender Psychologe einer Jugendhilfeeinrichtung, pädagogischer Mitarbeiter in der Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung im In- und Ausland und Therapeut in einer jugendpsychiatrischen Station für Jungen, die sexuellen Missbrauch begangen haben. Heute ist er Leiter des Instituts VONWEGEN, Passau (Fortbildungen, Beratung und Supervision für Jugendhilfeeinrichtungen, Psychiatrien, Schulen und Einzelpersonen an, die mit psychisch auffälligen jungen Menschen arbeiten).