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Der Dichter und die Ratio
Erinnerungen an Bertolt Brecht

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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»Meinem ersten Lehrer!«, schrieb Bertolt Brecht seinem Gesprächspartner und Freund Fritz Sternberg 1927 in ein Exemplar von »Mann ist Mann«.Sternberg und Brecht lernten sich 1927 in Berlin kennen. (Da hatte Sternberg soeben sein Buch Der Imperialismus veröffentlicht.) Ihr letztes Treffen fand 1947 in Kalifornien statt. In den ersten Jahren versuchten beide, der marxistische Theoretiker und der bereits erfolgreiche Dramatiker und Regisseur, die historischen, politischen und ästhetischen Bedingungen eingreifender Gegenwartsdramatik zu ergründen. Und bald darauf, durchaus im Zusammenhang damit, auch die Frage zu beantworten: Wie kann das Theater zum Kampf gegen den Nationalsozialismus beitragen? Darum stritten die beiden, scharfsinnig und leidenschaftlich, und davon handeln Sternbergs Erinnerungen. Ihre Auseinandersetzung ging aber auch bis in die Exilzeit hinein um ihre immer unterschiedlicher werdende Einschätzung der Kommunistischen Parteien und der Sowjetunion. Daher die Bedeutung des schmalen Buchs, wie Helga Grebing, Historikerin und Politikwissenschaftlerin, in ihrem Nachwort erklärt.

Über den Autor / die Autorin

Prof. Dr. Helga Grebing ist Historikerin. Nach Studium an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin und Promotion arbeitete sie zunächst als Redakteurin und Verlagslektorin in München, bevor sie 1961 Referentin bei der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung wurde, danach Habilitation in Frankfurt/Main, Lehrstuhl in Göttingen und Bochum, wo sie bis zu ihrer Emeritierung 1995 lehrte. Zahlreiche Veröffentlichungen insbesondere zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zur politischen Ideengeschichte.

Zusammenfassung

»Meinem ersten Lehrer!«, schrieb Bertolt Brecht seinem Gesprächspartner und Freund Fritz Sternberg 1927 in ein Exemplar von »Mann ist Mann«.
Sternberg und Brecht lernten sich 1927 in Berlin kennen. (Da hatte Sternberg soeben sein Buch Der Imperialismus veröffentlicht.) Ihr letztes Treffen fand 1947 in Kalifornien statt. In den ersten Jahren versuchten beide, der marxistische Theoretiker und der bereits erfolgreiche Dramatiker und Regisseur, die historischen, politischen und ästhetischen Bedingungen eingreifender Gegenwartsdramatik zu ergründen. Und bald darauf, durchaus im Zusammenhang damit, auch die Frage zu beantworten: Wie kann das Theater zum Kampf gegen den Nationalsozialismus beitragen? Darum stritten die beiden, scharfsinnig und leidenschaftlich, und davon handeln Sternbergs Erinnerungen. Ihre Auseinandersetzung ging aber auch bis in die Exilzeit hinein um ihre immer unterschiedlicher werdende Einschätzung der Kommunistischen Parteien und der Sowjetunion. Daher die Bedeutung des schmalen Buchs, wie Helga Grebing, Historikerin und Politikwissenschaftlerin, in ihrem Nachwort erklärt.

Zusatztext

»Mit dem vorliegenden band hat die Herausgeberin dem heute beinahe vergessenen Fritz Sternberg nicht nur ein kleines Denkmal gesetzt. Mehr noch: Sie bietet darüber hinaus gute Anregung, sich mit dem unorthodoxen Marxisten Fritz Sternberg weiter zu befassen.«

Bericht

»Mit dem vorliegenden band hat die Herausgeberin dem heute beinahe vergessenen Fritz Sternberg nicht nur ein kleines Denkmal gesetzt. Mehr noch: Sie bietet darüber hinaus gute Anregung, sich mit dem unorthodoxen Marxisten Fritz Sternberg weiter zu befassen.« Thilo Scholle spw - Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft

Produktdetails

Mitarbeit Helga Grebing (Herausgeber), Helg Grebing (Herausgeber)
Autoren Fritz Sternberg
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 18.08.2014
Thema Sachbuch > Philosophie, Religion > Biographien, Autobiographien
 
EAN 9783518224885
ISBN 978-3-518-22488-5
Anzahl Seiten 195
Abmessung (Verpackung) 14.3 x 21.9 x 2 cm
Gewicht (Verpackung) 460 g
 
Serie Bibliothek Suhrkamp > 1488
Bibliothek Suhrkamp > 1488
Themen Erinnerungen (div.) s.a. Einzelperson, Brecht, Bertolt, einzelne Schauspieler und Darsteller, Literaturwissenschaft: 1900 bis 2000, Literaturwissenschaft: Dramen und Dramatiker, auseinandersetzen, Politisches Theater
 

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