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Ein meisterliches Kammerspiel über das Kunstwerk der Verheimlichung, die Ehe und das seriöseste Leiden überhaupt: die Liebe
Der berühmte Theaterregisseur Augustus Baum liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Herausgerissen aus der Inszenierung von Tschechows «Möwe», inszeniert er vom Krankenhauszimmer aus weiter - nicht nur das Stück, sondern auch sich selbst. Die Nachtschwester Ute-Marie, seine Frau Dr. Gerda und er sind die Figuren, die er so handeln lässt, dass ein Roman draus wird.
Über den Autor / die Autorin
Martin Walser, geboren 1927 in Wasserburg/Bodensee, lebt heute in Nußdorf/Bodensee. 1957 erhielt er den Hermann-Hesse-Preis, 1962 den Gerhart-Hauptmann-Preis und 1965 den Schiller-Gedächtnis-Förderpreis. 1981 wurde Martin Walser mit dem Georg-Büchner-Preis, 1996 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg und 1998, dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels und dem Corine - Internationaler Buchpreis; Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten 2008 ausgezeichnet. 2015 wurde Martin Walser der Internationale Friedrich-Nietzsche-Preis für sein Lebenswerk verliehen.
Zusammenfassung
Ein meisterliches Kammerspiel über das Kunstwerk der Verheimlichung, die Ehe und das seriöseste Leiden überhaupt: die Liebe
Der berühmte Theaterregisseur Augustus Baum liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Herausgerissen aus der Inszenierung von Tschechows «Möwe», inszeniert er vom Krankenhauszimmer aus weiter – nicht nur das Stück, sondern auch sich selbst. Die Nachtschwester Ute-Marie, seine Frau Dr. Gerda und er sind die Figuren, die er so handeln lässt, dass ein Roman draus wird.
Zusatztext
Reine Kunst.
Bericht
Ein mit allen Wassern gewaschener Theaterroman, ein wunderbar verzweigtes literarisches Spiegelkabinett - von unerhörter sprachlicher Musikalität. FAZ.NET