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Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud - Roman | Von einer der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Los Angeles, die Stadt der Engel: Anfang der 1990er Jahre verbringt die Erzählerin dort einige Monate auf Einladung des Getty Centers. Sie spürt dem Schicksal einer Frau nach, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte, und wird immer wieder mit der Frage konfrontiert: Könnte der "Virus der Menschenverachtung" in der neuen, wiedervereinigten deutschen Gesellschaft zurückkehren?
In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt sich die Erzählerin einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit, das sie in eine existentielle Krise bringt und zu einem Ringen um die Wahrhaftigkeit der eigenen Erinnerung führt.
Stadt der Engel ist mehr als ein Roman: Es ist autobiografisches Erzählen auf höchstem Niveau, ein eindringliches Zeugnis über ein Leben, das drei deutsche Staats- und Gesellschaftsformen erlebt hat, und über die Kunst, sich der eigenen Geschichte zu stellen. Ein Buch über Überleben, Erinnerung und die Kraft der Zeugenschaft.

Über den Autor / die Autorin

Christa Wolf, 1929 in Landsberg an der Warthe geboren, lebt mit ihrem Mann Gerhard Wolf in Berlin. Sie zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart; ihr umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1963), dem Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen (1977), dem Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt (1980), dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur (1985), dem Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München (1987), dem Nationalpreis 1. Klasse für Kunst und Literatur (1987), der Ehrendoktorwürde der Freien Universität Brüssel (1990), dem Orden Officier des Arts et des Lettres (1990), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1999) und dem Nelly Sachs-Preis (1999). 2009 wurde Christa Wolf zur Ehrenpräsidentin des P.E.N. ernannt. 2010 erhielt sie den Thomas-Mann-Preis für ihr Lebenswerk.§Im Dezember 2011 verstarb Christa Wolf in Berlin.

Zusammenfassung

Los Angeles, die Stadt der Engel: Anfang der 1990er Jahre verbringt die Erzählerin dort einige Monate auf Einladung des Getty Centers. Sie spürt dem Schicksal einer Frau nach, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte, und wird immer wieder mit der Frage konfrontiert: Könnte der „Virus der Menschenverachtung“ in der neuen, wiedervereinigten deutschen Gesellschaft zurückkehren?
In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt sich die Erzählerin einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit, das sie in eine existentielle Krise bringt und zu einem Ringen um die Wahrhaftigkeit der eigenen Erinnerung führt.
Stadt der Engel
ist mehr als ein Roman: Es ist autobiografisches Erzählen auf höchstem Niveau, ein eindringliches Zeugnis über ein Leben, das drei deutsche Staats- und Gesellschaftsformen erlebt hat, und über die Kunst, sich der eigenen Geschichte zu stellen. Ein Buch über Überleben, Erinnerung und die Kraft der Zeugenschaft.

Zusatztext

»Ein Ereignis.«

Bericht

»Ein merkwürdiges, ein bemerkenswertes Buch, eine Rettung.« Richard Kämmerlings Frankfurter Allgemeine Zeitung 20100619

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