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Die Mundart im Raum Augsburg
Untersuchungen zum Dialekt und zum Dialektwandel im Spannungsfeld großstädtisch-ländlicher und alemannisch-bairischer Gegensätze. Diss.

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Am Lech treffen die Großdialekte des Schwäbischen und Bairischen aufeinander; dieser Raum ist ,,wie kein zweiter zur Dokumentation von Sprachwandelphänomenen der jüngsten Zeit geeignet" (Werner König). Im Überlagerungsgebiet der Großstadt Augsburg verstärkt sich nämlich der Sprachwandel, der durch das Eindringen überregionaler Tendenzen im Dialekt und Umgangssprache entsteht. Der Autor untersucht ihre Verteilung auf die verschiedenen Altersgruppen in Stadt und Umland. Die Ergebnisse spiegeln sich auch in sorgfältig kommentierten Sprachkarten. Sie zeigen z.B., wie bei den Bezeichnungen für Wochentage heute 'Aftermontag', 'Ertag' und 'Dienstag', 'Donnerstag' und 'Pfinztag' konkurrieren, wie sich der Gebrauch der Verbformen von 'gân' und 'gên' ('gehen'), 'kemen' und 'kom(m)en', die Verwendung der Pronomen 'ihr'/'ui' und 'es'/'enk' verschiebt, aber auch die Aussprachegrenzen, die durch die Verdumpfung von 'a', die Vokalisierung von 'l' und die Lenisierung von Verschlußlauten (in der "binnendeutschen Konsonantenschwächung") entstanden sind.

Zusammenfassung

Am Lech treffen die Großdialekte des Schwäbischen und Bairischen aufeinander; dieser Raum ist ,wie kein zweiter zur Dokumentation von Sprachwandelphänomenen der jüngsten Zeit geeignet" (Werner König). Im Überlagerungsgebiet der Großstadt Augsburg verstärkt sich nämlich der Sprachwandel, der durch das Eindringen überregionaler Tendenzen im Dialekt und Umgangssprache entsteht. Der Autor untersucht ihre Verteilung auf die verschiedenen Altersgruppen in Stadt und Umland. Die Ergebnisse spiegeln sich auch in sorgfältig kommentierten Sprachkarten. Sie zeigen z.B., wie bei den Bezeichnungen für Wochentage heute 'Aftermontag', 'Ertag' und 'Dienstag', 'Donnerstag' und 'Pfinztag' konkurrieren, wie sich der Gebrauch der Verbformen von 'gân' und 'gên' ('gehen'), 'kemen' und 'kom(m)en', die Verwendung der Pronomen 'ihr'/'ui' und 'es'/'enk' verschiebt, aber auch die Aussprachegrenzen, die durch die Verdumpfung von 'a', die Vokalisierung von 'l' und die Lenisierung von Verschlußlauten (in der "binnendeutschen Konsonantenschwächung") entstanden sind.

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