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'Ich beendige dieses Gedicht lieber in Prosa'
Robert Walser als Grenzgänger der Gattungen

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Robert Walsers Werk entzieht sich jeglicher Gattungsnorm. Vielmehr fordern die Gattungen und ihre Gattungstraditionen in exemplarischer Weise seinen kreativen Widerspruch heraus; so entstehen lyrische Dramolette, Erzählungen wachsen zu Romanen zusammen, Gedichte verwandeln sich in Prosa und umgekehrt. Walser löst spielerisch die Gattungsgrenzen auf und unterläuft damit auch die Erwartungen des Lesers. Zugleich wird daran eine grundsätzliche Umwertung des Gattungsbegriffs sichtbar, der im Werk Walsers, im Übergang zur literarischen Moderne, über seine eigenen Grenzen hinaustreibt.Dieser Band versammelt eine Reihe von Beiträgen, die diesen bislang wenig beachteten Aspekt von Walsers Werk in den Blick nehmen. Dabei wird das uvre des Schweizer Autors im Hinblick sowohl auf kanonisierte Gattungen bzw. Untergattungen als auch auf weniger typische Formen untersucht. Die Eigentümlichkeit von Walsers Gattungskonzeption und -vermischung wird von Walser-Forschern und Gattungstheoretikern aus verschiedenen facettenreichen Perspektiven betrachtet.

Über den Autor / die Autorin

Dr. habil. Kerrin Gräfin von Schwerin ist Historikerin. Neben ihrer Lehrtätigkeit an den Universitäten Heidelberg, Stuttgart und Berlin (FU) hat sie zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Sachbücher vorgelegt.

Zusammenfassung

Robert Walsers Werk entzieht sich jeglicher Gattungsnorm. Vielmehr fordern die Gattungen und ihre Gattungstraditionen in exemplarischer Weise seinen kreativen Widerspruch heraus; so entstehen lyrische Dramolette, Erzählungen wachsen zu Romanen zusammen, Gedichte verwandeln sich in Prosa und umgekehrt. Walser löst spielerisch die Gattungsgrenzen auf und unterläuft damit auch die Erwartungen des Lesers. Zugleich wird daran eine grundsätzliche Umwertung des Gattungsbegriffs sichtbar, der im Werk Walsers, im Übergang zur literarischen Moderne, über seine eigenen Grenzen hinaustreibt.
Dieser Band versammelt eine Reihe von Beiträgen, die diesen bislang wenig beachteten Aspekt von Walsers Werk in den Blick nehmen. Dabei wird das Œuvre des Schweizer Autors im Hinblick sowohl auf kanonisierte Gattungen bzw. Untergattungen als auch auf weniger typische Formen untersucht. Die Eigentümlichkeit von Walsers Gattungskonzeption und -vermischung wird von Walser-Forschern und Gattungstheoretikern aus verschiedenen facettenreichen Perspektiven betrachtet.

Produktdetails

Mitarbeit Anna Fattori (Herausgeber), Kerstin Schwerin (Herausgeber), Kerstin Gräfin von Schwerin (Herausgeber), Ann Fattori (Herausgeber), Gräfin von Schwerin (Herausgeber), Gräfin von Schwerin (Herausgeber), Kerrin Gräfin von Schwerin (Herausgeber)
Verlag Universitätsverlag Winter
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.09.2011
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Sprach- und Literaturwissenschaft > Deutsche Sprachwissenschaft / Deutschsprachige Lit
 
EAN 9783825355975
ISBN 978-3-8253-5597-5
Anzahl Seiten 254
Illustration 5 Abbildungen
Abmessung (Verpackung) 13.5 x 21 cm
Gewicht (Verpackung) 393 g
 
Serie Beiträge zur neueren Literaturgeschichte > Bd.288
Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge] > 288
Beiträge zur neueren Literaturgeschichte > 288
Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge] > Bd.288
Themen Walser, Martin : Erläuterungen zum Werk, Walser, Robert, Gattungstheorie, Lyrik /Walser, Robert, Poetologie /Walser, Robert, Essayistik /Walser, Robert, Textgattungen
 

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